Vater - Kind - Aktionen

Lustig - spannend - draufgängerisch

Die Vater-Kind-Aktionen des Dekanates Maifeld-Untermosel gibt es seit 1999. Sie werden in Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen e.V. (FBS) konzipiert und vom Familienministerium bezuschusst.
Sinn und Ziel der Vater-Kind-Aktionen ist es, das Verhältnis zwischen Vätern und Kindern mit Leben zu erfüllen und zu intensivieren. Dabei kommen eher männliche Erziehungsstile zum Zug. Gleichzeitig geht es um den Kontakt untereinander, es entsteht Solidarität unter Vätern, die sich ihrer Rolle bewusster werden und sich mit ihr identifizieren. Unter den Kindern ist eine auffallende Gemeinschaftsbildung und Hilfsbereitschaft zu beobachten.
Inhaltlich sind die Aktionen stark erlebnisorientiert, was die Kinder zu genießen wissen. Großgruppenerfahrung und Arbeit in Kleingruppen wechseln sich gegenseitig ab.

Die Termine der Veranstaltungen werden zeitnah in den Medien veröffentlicht und auf www.vater-kind-aktion.de

Kontakt: Pastoralreferent Ansgar Feld, E-Mail: ansgar.feld(at)bistum-trier.de
Einige Bilder der 57. Vater Kind Aktion finden sie unten.

 

62. Vater-Kind-Aktion: „Westwärts“

„Ich hätte nicht gedacht, dass es hier so schöne Gegenden gibt.“ Den meisten Teilnehmern der 62. Vater-Kind-Aktion des Dekanates Maifeld-Untermosel in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Mayen war die Strecke völlig unbekannt.

In Münstermaifeld gestartet ging es hinter Pillig zur Löffelmühle hinunter und durch den Wald hinauf auf die andere Seite des Elztals. Dort führten Radwege Richtung Schwanenkirche, aber die Gruppe verließ sie bald wieder Richtung Molzig, um das romantische Brohltal hinaufzufahren. Nach dem Naturspielplatz von Dünnfuß endete der erste Tag beim Sportplatz von Binningen.

Am nächsten Tag ging es hinunter zu den Ruinen des Klosters Rosenthal und dann das Pommerbachtal hinunter mit seinen zwanzig Bachdurchfahrten, gefolgt von abenteuerlichen Fußwegen, die schließlich so steil anstiegen, dass man sich gegenseitig helfen musste. Die Stimmung unter Vätern und Kindern war ungetrübt. Die Anstrengung wurde mit einer langen, schönen, bequemen Abfahrt bis nach Pommern belohnt, wo man sich im seichten Bach am Moselufer den Dreck abwaschen oder einfach nur spielen konnte, bis einen der Bus zurück nach Münstermaifeld brachte, während die Räder im großen Lieferwagen folgten.

„Eine wunderbare Aktion, bei der alles stimmte: Die Strecke, das Wetter, die Atmosphäre.“ Auch die Stürze, Verletzungen, Platten, sonstige Pannen oder einfach nur Müdigkeit waren dank des Besenwagens kein Problem. „Wieder mal eine tolle Idee und eine gelungene Durchführung“ Der Dank geht nicht nur an das Orga-Teams um Pastoralreferent Ansgar Feld, sondern auch an die Polcher Firmen „Die Lohners“ und „Griesson de Beukelaer“, die schon lange die Aktionen unterstützen, sowie den Sportverein von Binningen.

  • „Ritter ziehen zur Burg Eltz“ - Motto des 58. Familientages des Dekanates Maifeld-Untermosel

    „Ritter ziehen zur Burg Eltz“ lautete das Motto des 58. Familientages des Dekanates Maifeld-Untermosel in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Mayen.
    So trafen sich die Familien am Rande des Elztals bei Kehrig, um sich auf eine romantische Wanderung hinein in das ursprüngliche Elztal zu begeben.
    Nach einer Weile erreichten sie eine Burg, die das Team um Pastoralreferent Ansgar Feld am Vortag aufgebaut hatte. Von hier aus sah man schon die Burg Eltz inmitten der Wälder liegen. Und hier, angesichts der Burg Eltz, verwandelten sich Kinder und Eltern in Ritter, Burgfräulein und Gaukler. Schwerter, Schilder und Helme wurden gebaut und mit den Familienwappen versehen. Die Frauen und Mädchen machten sich Gewänder und hohe, verzierte Burgfräuleinhüte. Es entstanden unterschiedliche Musikinstrumente.
    Und dann ging es los. Man zog zur Burg Eltz. In verschiedenen Gruppen, wie im Mittelalter.
    In der Burg wurden die Wanderer freundlich empfangen und durch die Burg geführt. Eine tolle, interessante Erfahrung für Groß und Klein.
    Ausgestattet mit einem Gastgeschenk ging es dann wieder zurück zur eigenen Burg.
    Nachdem alles zurückgebaut war und die Autos herbeigeholt worden waren, schauten alle auf einen schönen, erlebnisreichen Tag zurück. (Ansgar Feld)