Jugendarbeit

Ansprechpartnerin für die Jugendarbeit:

Pastoralreferentin Elisabeth Zenner

Kontakt: Obertorstraße 8
               56294 Münstermaifeld

               Telefon: 02605 / 9627812
               Mobil:      0171 / 9783028

               Email: elisabeth.zenner(at)bistum-trier.de

 

Infos zur Jugendarbeit im Dekanat unter: www.ju-mu.com

Zeltlagerfreizeit des Dekanates Maifeld-Untermosel an der Ardèche in Südfrankreich

Viel Energie, unfassbar schöne Aussichten und ein Kartenspiel ohne Ende

„Lass uns noch schnell ´ne Runde spielen!“ In Windeseile finden sich einige Leute zusammen und es wird gespielt. Uno oder auch egal was. Von morgens früh bis abends spät; und wieder von vorne … Im Allgemeinen fanden die 28 Jugendlichen, die mit 7 TeamerInnen während der Sommerferien zwei Wochen an der Ardèche in Südfrankreich verbrachten, flott zu einer Gemeinschaft zusammen. Viele waren zum wiederholten Male dabei. Was aber die Faszination an der Landschaft nicht schmälerte: „Auch nach vier Jahren Ardèche bin ich jedesmal aufs Neue von der fantastischen Schlucht beeindruckt“, meinte eine Teilnehmerin. Kein Wunder, ragen die Felswände der Schlucht an einigen Stellen über 300 bis sogar 700 Meter in die die Höhe. Und während der zweitägigen Kanufahrt schaut man nach oben und kommt aus dem Staunen nicht mehr hinaus. Die wilden Schluchten und die einsamen Felsen der Ardèche-Region bescherten den Jugendlichen des Dekanates Maifeld-Untermosel viele solche unbeschreiblichen Momente:

Sie entdeckten unterirdische Räume mit Stalagniten und Stalaktiten, verbrachten  Minuten in völliger Dunkelheit, mussten sich vom Licht leiten lassen und sich Licht teilen und hörten in die Stille der Höhle hinein. „Das werde ich niemals vergessen!“ so ein Teilnehmer der Freizeit. Zu den Höhlen kamen wilde Schluchten: Canyoning im Chassezac: über Felsen rutschen, von Klippen springen, enge Spalten überwinden, in Wasserfällen abgeseilt werden: das schweißt zusammen, findet eine Teilnehmerin: „Unseren guten Zusammenhalt habe ich besonders beim Canyoning gemerkt: Immer wenn man Hilfe brauchte, bekam man sofort eine helfende Hand gereicht. Das hat echt super geholfen!“

Herzstück der Freizeit ist die zweitägige Kanutour: Vorbei an atemberaubend schönen Felsformationen, an denen sich das Wasser spiegelt. Und dann die Stromschnellen, die viele zum Kentern brachten. Zum Schluss sind alle stolz darauf, die Tour gepackt zu haben. Die Gruppe mochte es insgesamt sportlich und hatte viel Energie: Das tägliche 7-Minuten-Training wurde zum festen Bestandteil der Freizeit und erheiterte manch einen Campingplatzbewohner. Darüber hinaus war die Zeit im Camp geprägt von fantastischen 3-Gänge-Menüs, von Jugendlichen in Kleingruppen einander präsentiert. Und am lauschigen Hausstrand mit tollen Schwimm- und Springmöglichkeiten fand jeder zwischendurch Zeit zum Entspannen.

Eine perfekte Abwechslung zum Naturerlebnis bot die quirlige, mittelalterliche Stadt Avignon, oder das schönen Örtchen Balazuc. Aber dann zog es die Gruppe schnell wieder in die Natur. Genauer: 125 Meter unter die Erde, in die riesige, wunderschöne Höhle Aven D´Orgnac. Auch boten Wanderungen mit einigen Leuten weitere Einblicke in die faszinierende Felslandschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankten am Ende dem Team für die fantastischen Tage und Erlebnisse: Gabriel Ackermann, Mischa Feld, Maria Ackermann, Sebastian Lossen, Marvin Pfingst, Michelle Zipplies und Pastoralreferentin Elisabeth Zenner. Diese bedankte sich, dass zuverlässige, hoch qualifizierte junge Leute ihren Urlaub und ihre freie Zeit opfern, um anderen Menschen unvergessliche Erfahrungen zu ermöglichen. Und auch ohne Kreissparkasse und Lotto wäre ein solches Programm nicht möglich gewesen wäre.

Nach der Freizeit ist also vor der Freizeit: 2019 wird sie vom 24. Juli bis zum 06. August stattfinden. Die  Termine der weiteren Freizeiten, die im Dekanat Maifeld-Untermosel angeboten werden, finden sich in Kürze unter www.ju-mu.com.

 

AnsprechBar goes Horizonte Festival

Eine gemütliche, kunterbunte Chillout-Area zum Entspannen und Auftanken – so kann man den Stand beschreiben, mit dem AnsprechBar vom 20. – 21. Juli 2018 auf dem 16. Weltmusikfestival Horizonte auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz vertreten war.

Bei strahlendem Sonnenschein zog das Festival viele musik- und tanzbegeisterte Menschen an, die sich von Konzert zu Konzert treiben ließen und dabei auch einen Stopp bei AnsprechBar einlegten: Um die müden Füße im Planschbecken abzukühlen, zum Ausruhen, um sich mit Freunden über die letzte Band auszutauschen, zum Konzerthören oder um ins Gespräch mit den Menschen von AnsprechBar zu kommen. So kam es eigentlich wie von selbst, dass die farbenfröhlichen Sitzsäcke und Liegestühle bis spät in die Nacht dauerbelegt waren.

„Krass, dass ihr von der Kirche seid. Das hätte ich ja nicht gedacht, wenn ich das hier so sehe!“, so die Reaktion einer jungen Frau, die es sich auf einem der Sitzsäcke bequem gemacht hat. Dass die AnsprechBar keine Bar, sondern eine Initiative von katholischen und evangelischen Seelsorgern für junge Erwachsene ist, führte bei den Standbesuchern zu einer echten, positiven Verwunderung.

Die offene, interessierte und einladende Haltung, mit denen das Team von AnsprechBar den Menschen begegnet ist, kam an: Man fing an, zu erzählen, hat Fragen gestellt und Kontakte geknüpft. Und bei den Gesprächen, die sich spät abends auf dem Boden, bei buntem Lichterschein und weltkulturellen Musikklängen ergeben haben, wurde auch über ganz persönliche Themen gesprochen, die einen umtreiben und beschäftigen: Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, tiefe Sehnsüchte und Herzensangelegenheiten aber auch Zukunftsängste.

So kam es bei Ansprehbar goes Horizonte Festival durch die vielfältigen, bunt gemischten Begegnungen im wahrsten Sinne des Wortes zur Erweiterung des Horizontes.

Wer Lust bekommen hat, die AnsprechBar zu besuchen, findet auf www.ansprech-bar.de alle wichtigen Infos.

Eindrücke aus der Jugendarbeit