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Eindrücke aus der Jugendarbeit

Reisekiste 2022

„Solidarität bewegt“

Auch Nina I., Weinkönigin von Lehmen, hat sich dieser Aktion der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier angeschlossen und sich mit ihrem Hund aufgemacht, um Kilometer für Bolivien zu sammeln.

„Seit dem 1. Mai haben sich schon viele fleißige Wanderer auf den Weg gemacht, so dass wir schon die ersten 100 Kilometer zur Unterstützung der Projekte in Bolivien sammeln konnten”, berichtet Gemeindereferent Rudolf Demerath. Das Kilometerbarometer für das Dekanat Maifeld-Untermosel ist unter www.ju-mu.com einsehbar.

Nina I.: “Es macht Freude, etwas Gutes tun zu können, wo es doch überall immer noch viele Einschränkungen gibt”.

Mit den Spenden, die über die Aktion eingehen, werden die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Bolivien verbessert. “Jede Rad- und Inlinertour, ja jedes Gassigehen kann dazu genutzt werden, Kilometer zu erwandern. Dann gilt es, Sponsor*innen zu suchen, die für jeden Kilometer einen zuvor vereinbarten Betrag spenden”, erklärt Pastoralassistentin Judith Michels. Die Beträge können direkt auf das Spendenkonto der Bolivienpartnerschaft überwiesen werden: Förderverein Bolivienpartnerschaft, IBAN DE27 3706 0193 3006 9680 14, Verwendungszweck „Solidarität bewegt“. Pastoralreferentin Elisabeth Zenner: “Uns erreichen Fragen, ob man auch ohne Bewegung spenden darf: Natürlich! Spenden sind nun umso wichtiger, denn das Geld, das sonst durch die abgesagte Bolivien-Kleidersammlung reinkommt, fehlt unseren Projektpartnern in Bolivien an allen Ecken und Enden.”

Einen Spendenbutton und nähere Informationen findet man auf der Homepagewww.ju-mu.com. Ansonsten stehen Pastoralassistentin Judith Michels (judith.michels@bistum-trier.de) und Pastoralreferentin Elisabeth Zenner (elisabeth.zenner@bistum-trier.de; 0171/97 83 028) für Nachfragen zur Verfügung. 

 

Solidarität bewegt ‒ die Benefizaktion 2.0!

Radfahren, laufen, inlinern… für Kinder und Jugendliche in Bolivien

Die Benefizaktion zugunsten der Bolivienpartnerschaft geht in die zweite Runde, denn leider hat sich die Situation noch nicht entspannt. Viele Hilfsprojekte in Bolivien stehen vor dem (finanziellen) Aus.

Sportlich und aktiv könnt Ihr Euch auch in diesem Jahr für 2.000 junge Menschen in Bolivien einsetzen. Macht mit bei unserer Benefizaktion für Bolivien ‒ als Einzelperson oder als Familie oder als Gruppe, z. B. über die Pfarrei oder das Dekanat! Die Aktion kann auch Bestandteil oder Ersatz einer Ferienfreizeit sein!

Und so geht’s:

  1. Ihr überlegt Euch vor Ort eine mögliche Strecke, die in Frage kommt. Wenn die Aktion als Gruppe organisiert wird, können Stationen zu Bolivien, der Partnerschaft, Spiritualität etc. eingebaut werden.
  2. Ihr überlegt Euch einen passenden Zeitraum. Wenn Ihr die Aktion als Gruppe organisiert, ladet Ihr zu der Maßnahme für einen oder mehrere Tage ein.
  3. Meldet Eure Maßnahme an. Mit der Anmeldung werdet Ihr Teil der großen Solidaritätsaktion.
  4. Die Teilnehmer*innen suchen sich Sponsor*innen, die für jeden zurückgelegten Kilometer einen Betrag spenden. So hilft jeder Kilometer bolivianischen Kindern und Jugendlichen.
  5. Ihr führt die Aktion durch und sammelt die Spenden ein, dann überweist Ihr den Betrag auf das Spendenkonto.

Auf Instagram und Facebook könnt Ihr Fotos und Erfolge teilen. Nutzt hierzu den Hashtag #solidaritätbewegt und schickt bitte auch Fotos an die unten genannte Email-Adresse, die wir in der Bildergalerie der Homepage veröffentlichen dürfen!

Auf der Homepagewww.bdkj-trier.de Bolivienpartnerschaft Solidarität bewegt

…findet Ihr alles Wichtige zur Aktion (Materialien für Werbung und Durchführung, Ideen für die Gestaltung von Stationen, Spirituelle Impulse, Informationen zur Verwendung der Spendengelder, Hintergrundinformationen). 

Kontakt: Telefon: 0651/9771-100 | E-Mail: bolivienreferat(at)bdkj-trier.de | Bankverbindung: Förderverein Bolivienpartnerschaft, IBAN DE27 3706 0193 3006 9680 14, Verwendungszweck: „Solidarität bewegt“

Hintergrund:

Kinder und Jugendliche in Bolivien sind von der Corona-Krise doppelt betroffen: Die medizinischen Bedingungen im lateinamerikanischen Land sind schlecht, die Infektionszahlen steigen und gleichzeitig sind durch die Absage der Boliviensammlungen die Erlöse zur Unterstützung weggebrochen. Durch das Ausbleiben dieser Einnahmen können viele Projekte unserer bolivianischen Partnerorganisationen nicht finanziert werden. Dem möchten wir mit dieser Benefizaktion etwas entgegensetzen. Bereits im vergangenen Jahr wurden über 15.000 km erradelt, erlaufen, erwandert. Wir sind damit sozusagen in Bolivien angekommen. Eine tolle Leistung, an die wir jetzt anknüpfen können!

 

 


AnsprechBAR

Junge Erwachsene treffen sich digital

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich auch der Alltag für viele junge Erwachsene radikal verändert: das Studium findet vor dem PC statt und nicht mit Freundinnen und Freunden im Hörsaal und auf Partys. Wer Homeoffice gegen Großraumbüro tauscht, dem fehlen die Kollegen und Kolleginnen. Und auch privat sind momentan viele Aktivitäten mit einer größeren Clique nicht möglich. Selbst wer gerne Bücher liest und Netflix schaut – irgendwann fällt einem ohne den Kontakt zu Gleichaltrigen die Decke auf den Kopf. Da macht sich oft Einsamkeit breit – gerade auch bei den Menschen zwischen 20 und 40 Jahren. Für diese Zielgruppe hat sich eine Initiative bestehend aus evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen  und Seelsorgern sowie engagierten jungen Erwachsenen aus dem Raum Koblenz, die selbst zwischen 20 und 40 Jahren alt sind, zusammengeschlossen und vor zwei Jahren die so genannte „AnsprechBAR“ gegründet. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen trafen sie sich bis zur Coronakrise in Cafes, auf Festivals oder eben in Bars – um Gemeinschaft zu ermöglichen und einen Raum für Sinnfragen zu öffnen. Seit dem dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist dieser Raum nun ein digitaler: Seit Ende März treffen sich die jungen Erwachsenen wöchentlich vor ihrem Bildschirm in Form einer Videokonferenz – zur „BARhockerabend – Couchedition“. Zu Beginn prosten sich alle mit ihrem Lieblingsgetränk zu und dann verbringen sie einen entspannten Abend zusammen, auch wenn es sich jede und jeder in ihrem und seinem eigenen Wohnzimmer gemütlich gemacht hat. Das Motto: gemeinsam statt einsam. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie schon über 70 verschiedene junge Erwachsene von ihrem zu Hause in die digitale „AnsprechBAR“ eingeloggt. Manche davon jede Woche, andere nur einmal. Jede und jeder wie er und sie will. Und auch die Themen variieren: Mal motiviert die „Frage der Woche“, die sich ein Teilnehmer stets neu überlegt, zum Beispiel: „Wenn dein Leben ein Cocktail wäre, was wäre drin?“ Mal gibt es einen besonderen Gast. So war es auch als Christopher Schacht mit dabei war. Der heute 26-jährige Bestsellerautor ist einmal um die Welt gereist – mit einem Budget von gerade mal 50 Euro! Natürlich lange vor Corona. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim digitalen BARhockerabend löcherten Christopher Schacht mit ihren Fragen. Auch über den kompletten Herbst und Winter findet jeden Donnerstag um 20 Uhr ein BARhockerabend als Couchedition statt. Immer wieder werden sich auch spannende Gesprächspartner dazuschalten. Zu diesem kostenfreien Angebot braucht man nur ein internetfähiges Gerät mit Kamera- und Lautsprecherfunktion. Die aktuellen Termine gibt es auf der Homepage www.ansprech-bar.de und auf den social-Media-Kanälen der „AnsprechBAR“ auf facebook und Instagram. Interessierte können sich ganz einfach per E-mail über info(at)ansprech-bar.de anmelden.

Alternative Freizeittage für Jugendliche

“Adventure at Home” hoch hinaus …

 

„Da soll ich etwa hoch?“ fragte eine 14-jährige Jugendliche etwas ängstlich, als sie vor dem knapp 25 m hohen Baum stand. „Und ich soll mich da oben in die Hängematte legen???“ fragte ihre Freundin. Nachdem Micha Feld, einer der Teamer der „Adventure at Home“-Freizeit den Jugendlichen in Ruhe erklärt hatte, mit welcher Technik sie den Baum hochklettern konnten, waren die Mädels schneller als gedacht ganz oben. Sie legten sich in die Hängematte in elf Metern Höhe und schienen sichtlich zufrieden. „Das war voll cool, das Baumklettern“ freuten sie sich im Nachhinein: „Hätte ich nicht gedacht, dass ich mich das traue.“

Neben Baumklettern standen Floßbau am Riedener Waldsee und Stand-Up-Paddeling auf der Mosel auf dem Programm. Bei den heißen Tagen sorgte beides für Spaß und gute Erfrischung. 
Für den letzten Freizeittag hatte sich das Team etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Lagerolympiade, die in einer großen Kettenreaktion mündete: die Jugendlichen erspielten sich Materialien, um diese später in ein Teilstück einer riesen Domino-Aktion einzubauen. Der Phantasie der Jugendlichen waren keine Grenzen gesetzt. Und als dann nach gut zwei Stunden quirliger Tüftelei ein Ball die Kettenreaktion auslöste, war die Spannung riesengroß… und nach gut eineinhalb Minuten der Jubel laut, nachdem die Kettenreaktion vorbei war und die verrückten Stationen durchlaufen hatte.  Neben den Aktionen standen Workshops auf dem Programm wie Brot backen, Up-Cycling mit Glasflaschen und natürlich war Werwolf wieder der Renner.

Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin im Dekanat Maifeld-Untermosel, dankte am Ende dem Team für ihr außerordentliches Engagement. Und für Ihren Mut, trotz Corona diese alternativen Freizeittage durchzuführen: Gabriel Ackermann, Mischa Feld, Franziska Kremer, Sebastian Lossen, Marvin Pfingst, Svenja Drösslich, Klara Rötering und Philipp Storck. Aber auch ohne finanzielle Unterstützung der Kreissparkasse  Mayen und Lotto wäre ein solches Programm nicht möglich gewesen. Zudem dankt das Team den Lonniger Schützen, die ihre Schützenhalle für die Freizeittage öffneten, sowie der Familie Eckstorff von der Heidgersmühle, die ihren wunderbaren Baum zum Klettern bereitstellten.

Trotz einer tollen gemeinsamen Zeit hofft das Team dennoch sehr, dass im kommenden Jahr wieder eine „normale“ Abenteuerfreizeit in Frankreich möglich ist, die dann vom 24. bis 6. August stattfinden würde. Genaueres folgt auf www.ju-mu.com