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Jugendarbeit

Ferienfreizeiten 2021 im Dekanat Maifeld-Untermosel

Sommerfreizeit-Anmeldungen starten ab Ende November

Auch, wenn alles noch sehr unsicher ist: Die FreizeitleiterInnen hoffen auf einen anderen Sommer 2021! Deshalb planen sie mit ihren Teams die Freizeiten corona-konform und stimmen ihre Schutzkonzepte nach aktuellem Stand der Gesetze und Bestimmungen auf Spanien, Frankreich und Ameland ab. Das heißt zwar auch: jetzigen Zeitpunkt kann noch keine 100% zuverlässige Aussage darüber getroffen werden, ob die Freizeiten wie geplant stattfinden können. Aber den Freizeitleitungen ist es wichtig, den Familien zumindest eine terminliche Planungssicherheit zu geben. Drum starten Ende November die Anmeldungen für die Ferienfreizeiten des Dekanates Maifeld-Untermosel, sowie der Pfarreiengemeinschaften Maifeld und Ochtendung-Kobern. Hier ein Überblick:

●       Ferienfreizeit auf Ameland für 10-13jährige vom 18. Juli – 01. August 2021, mit dem Team Maifeld, Informationen auf www.kath-maifeld.de.

Anmeldung telefonisch am 27. November von 19-20 Uhr unter 02654-1067 oder 02654-964485 oder 0172-5947289.

 

●       Feriencamp in Caldetas, Spanien für 13-16jährige vom 15. August -28. August 2021, Informationen auf www.pg-ochtendung-kobern.de, 
Anmeldung telefonisch am 27. November von 19-21 Uhr unter 0151-41615474 oder 0171-9519991.

 

●       Abenteuerfreizeit an der Ardèche für 14-17jährige vom 24. Juli - 06. August 2021, Informationen auf www.ju-mu.com,

Anmeldung telefonisch am 27. November 2020 von 19-21 Uhr unter 0176-34120867 oder 0171-9783028.

 

●       Ferienfreizeit auf Ameland für 9-13jährige vom 17. Juli - 31. Juli 2021, mit dem Team Untermosel, Informationen auf www.kaju-ameland.de.

Anmeldebogen für die Warteliste ab 1. Dezember 2020 zum download auf www.kaju-ameland.de

Bei allen Freizeiten gilt: Niemand muss aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben! Bitte sprechen Sie uns an.

Nähere Informationen zu den Freizeiten erhalten sie auf den angegebenen Homepages. Oder im Dekanatsbüro bei Pastoralreferentin Elisabeth Zenner (Telefon 02605-96278-12).

 

 

AnsprechBAR

Junge Erwachsene treffen sich digital

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich auch der Alltag für viele junge Erwachsene radikal verändert: das Studium findet vor dem PC statt und nicht mit Freundinnen und Freunden im Hörsaal und auf Partys. Wer Homeoffice gegen Großraumbüro tauscht, dem fehlen die Kollegen und Kolleginnen. Und auch privat sind momentan viele Aktivitäten mit einer größeren Clique nicht möglich. Selbst wer gerne Bücher liest und Netflix schaut – irgendwann fällt einem ohne den Kontakt zu Gleichaltrigen die Decke auf den Kopf. Da macht sich oft Einsamkeit breit – gerade auch bei den Menschen zwischen 20 und 40 Jahren. Für diese Zielgruppe hat sich eine Initiative bestehend aus evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen  und Seelsorgern sowie engagierten jungen Erwachsenen aus dem Raum Koblenz, die selbst zwischen 20 und 40 Jahren alt sind, zusammengeschlossen und vor zwei Jahren die so genannte „AnsprechBAR“ gegründet. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen trafen sie sich bis zur Coronakrise in Cafes, auf Festivals oder eben in Bars – um Gemeinschaft zu ermöglichen und einen Raum für Sinnfragen zu öffnen. Seit dem dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist dieser Raum nun ein digitaler: Seit Ende März treffen sich die jungen Erwachsenen wöchentlich vor ihrem Bildschirm in Form einer Videokonferenz – zur „BARhockerabend – Couchedition“. Zu Beginn prosten sich alle mit ihrem Lieblingsgetränk zu und dann verbringen sie einen entspannten Abend zusammen, auch wenn es sich jede und jeder in ihrem und seinem eigenen Wohnzimmer gemütlich gemacht hat. Das Motto: gemeinsam statt einsam. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie schon über 70 verschiedene junge Erwachsene von ihrem zu Hause in die digitale „AnsprechBAR“ eingeloggt. Manche davon jede Woche, andere nur einmal. Jede und jeder wie er und sie will. Und auch die Themen variieren: Mal motiviert die „Frage der Woche“, die sich ein Teilnehmer stets neu überlegt, zum Beispiel: „Wenn dein Leben ein Cocktail wäre, was wäre drin?“ Mal gibt es einen besonderen Gast. So war es auch als Christopher Schacht mit dabei war. Der heute 26-jährige Bestsellerautor ist einmal um die Welt gereist – mit einem Budget von gerade mal 50 Euro! Natürlich lange vor Corona. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim digitalen BARhockerabend löcherten Christopher Schacht mit ihren Fragen. Auch über den kompletten Herbst und Winter findet jeden Donnerstag um 20 Uhr ein BARhockerabend als Couchedition statt. Immer wieder werden sich auch spannende Gesprächspartner dazuschalten. Zu diesem kostenfreien Angebot braucht man nur ein internetfähiges Gerät mit Kamera- und Lautsprecherfunktion. Die aktuellen Termine gibt es auf der Homepage www.ansprech-bar.de und auf den social-Media-Kanälen der „AnsprechBAR“ auf facebook und Instagram. Interessierte können sich ganz einfach per E-mail über info(at)ansprech-bar.de anmelden.

Alternative Freizeittage für Jugendliche

“Adventure at Home” hoch hinaus …

 

„Da soll ich etwa hoch?“ fragte eine 14-jährige Jugendliche etwas ängstlich, als sie vor dem knapp 25 m hohen Baum stand. „Und ich soll mich da oben in die Hängematte legen???“ fragte ihre Freundin. Nachdem Micha Feld, einer der Teamer der „Adventure at Home“-Freizeit den Jugendlichen in Ruhe erklärt hatte, mit welcher Technik sie den Baum hochklettern konnten, waren die Mädels schneller als gedacht ganz oben. Sie legten sich in die Hängematte in elf Metern Höhe und schienen sichtlich zufrieden. „Das war voll cool, das Baumklettern“ freuten sie sich im Nachhinein: „Hätte ich nicht gedacht, dass ich mich das traue.“

Neben Baumklettern standen Floßbau am Riedener Waldsee und Stand-Up-Paddeling auf der Mosel auf dem Programm. Bei den heißen Tagen sorgte beides für Spaß und gute Erfrischung. 
Für den letzten Freizeittag hatte sich das Team etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Lagerolympiade, die in einer großen Kettenreaktion mündete: die Jugendlichen erspielten sich Materialien, um diese später in ein Teilstück einer riesen Domino-Aktion einzubauen. Der Phantasie der Jugendlichen waren keine Grenzen gesetzt. Und als dann nach gut zwei Stunden quirliger Tüftelei ein Ball die Kettenreaktion auslöste, war die Spannung riesengroß… und nach gut eineinhalb Minuten der Jubel laut, nachdem die Kettenreaktion vorbei war und die verrückten Stationen durchlaufen hatte.  Neben den Aktionen standen Workshops auf dem Programm wie Brot backen, Up-Cycling mit Glasflaschen und natürlich war Werwolf wieder der Renner.

Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin im Dekanat Maifeld-Untermosel, dankte am Ende dem Team für ihr außerordentliches Engagement. Und für Ihren Mut, trotz Corona diese alternativen Freizeittage durchzuführen: Gabriel Ackermann, Mischa Feld, Franziska Kremer, Sebastian Lossen, Marvin Pfingst, Svenja Drösslich, Klara Rötering und Philipp Storck. Aber auch ohne finanzielle Unterstützung der Kreissparkasse  Mayen und Lotto wäre ein solches Programm nicht möglich gewesen. Zudem dankt das Team den Lonniger Schützen, die ihre Schützenhalle für die Freizeittage öffneten, sowie der Familie Eckstorff von der Heidgersmühle, die ihren wunderbaren Baum zum Klettern bereitstellten.

Trotz einer tollen gemeinsamen Zeit hofft das Team dennoch sehr, dass im kommenden Jahr wieder eine „normale“ Abenteuerfreizeit in Frankreich möglich ist, die dann vom 24. bis 6. August stattfinden würde. Genaueres folgt auf www.ju-mu.com