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Frauenseelsorge

Frauengemeinschaften fördern
lebendiges Leben in Gemeinden.
Vielseitiges Programm wird geboten: Oasentage, Frauengottesdienste, Kultur, Ausflüge ...

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Ihr kfd - Dekanatsvorstand

Informationen und Aktuelles rund um die kfd im Dekanat Maifeld-Untermosel. Schauen Sie doch einfach mal auf die Homepage!


Infos zur kfd:

Viele Frauen im Dekanat sind Mitglied der kfd, dem Verband der Katholischen FrauengemeinschaftDeutschlands.Die kfd setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Das kfd-Dekanatsvorstandsteam ist das Bindeglied zwischen dem kfd - Bundes- und Diözesanverband und den Ortsgruppen.

Mehr Informationen zur kfd unter:

www.kfd-bundesverband.de

www.kfd-trier.de

Weltgebetstag in Polch

"Kommt, alles ist bereit"

Kaffeeduft und eine festlich gedeckte Tafel empfangen die BesucherInnen des Weltgebetstages am ersten Freitag im März in Polch. „Feiern wir hier Gottesdienst?“ fragen sie etwas verunsichert. „Ja, nehmt Platz: es ist alles bereit!“ antworten die Frauen aus dem ökumenischen Vorbereitungsteam, die sich Jahr für Jahr von den Stärken der beteiligten Frauen begeistern lassen, Anteil nehmen an ihren Sorgen und Ermutigung im gemeinsamen Glauben finden.
Gespannt nehmen 90 Personen Platz an den festlichen Tafeln, um den Gottesdienst mitzufeiern. In diesem Jahr stand das Land Slowenien und das Gleichnis vom Festmahl im Mittelpunkt – darum auch die Feier am gedeckten Tisch.
Die Landesvorstellung stellte dar, dass Slowenien eines der kleinsten und jüngsten Länder der Europäischen Union ist. Slowenien ist bis 1991 nie unabhängig gewesen, wurde aber schon im kommunistischen Jugoslawien zum Knotenpunkt internationaler Handelsströme, die vielerlei positive Einflüsse in das Land brachten. Seit 1991 ist es eine junge Demokratie und das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Davon profitieren leider noch nicht alle Frauen des Landes: Minimal kleine Renten, hohe Arbeitslosigkeit, Benachteiligung von Minderheiten wie Sinti und Roma prägen den Alltag in Slowenien.  Was vielen nicht klar war, welche unfassbar schöne landschaftliche Vielfalt Slowenien zu bieten hat: Berge, Seen, warme Küste und Meer warten darauf, entdeckt zu werden.
Imponiert von der Schönheit des Landes und angeregt durch die Bibelauslegung der Frauen war nach dem Gottesdienst bei landestypischem Gebäck und fair gehandeltem Kaffee Gelegenheit zu angeregten Gesprächen. Der Eine-Welt-Laden der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern hatte außerdem eine breite Palette fair gehandelter Produkte mitgebracht und lud zum Stöbern ein.
Der Weltgebetstag mit dem Motto „Informiert beten und handeln“ ist eine weltweite ökumenische Frauenbewegung.  Denn in der ganzen Welt sollten Frauen selbstbestimmt leben können. Auf dem Weg dorthin braucht es immer wieder Zeichen gelebter Solidarität. Eines dieser Zeichen ist der jährliche Gottesdienst und die Kollekte, mit der weltweit über 100 Projekte unterstützt werden. Das ökumenische Vorbereitungsteam bedankt sich bei allen, die am Weltgebetstag mitgewirkt haben und durch ihre Spende ganz konkret die Projekte des Weltgebetstags unterstützen.

 

Ökumenischer Gottesdienst und Austausch „Nein zu Gewalt gegen Frauen!“

Solidarität wurde sichtbar

Eine nach der anderen kommt nach vorne, legt ein selbst gestaltetes Puzzleteil auf einer großen Plakatwand ab. Diese füllt sich, wird bunter, lebendiger und vielfältiger. Schließlich ist der Satz zu erkennen: „Sagen was ist, verändert die Welt!“.

Rund 50 Frauen trafen sich anlässlich des internationalen Gedenktages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zum ökumenischen Gottesdienst, um die Aufmerksamkeit gegenüber Gewalt an Frauen und Mädchen zu schärfen und ins Gebet zu nehmen. Der Gedenktag am 25. November dient dazu, jedes Jahr neu die Einhaltung der Menschenrechte zu thematisieren, Unrecht zur Sprache zu bringen und Mut zu machen, sich gegen jegliche Form der Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen zu wehren.

Der Gottesdienst war geprägt von eindrücklichen Erfahrungsberichten und Gebeten. Die Band, „Schokoladensaite“, selbst drei junge Frauen, haben mit ihren kraftvollen, teils selbstgeschriebenen Songs zu einer dichten Atmosphäre beigetragen. Im Zentrum des Gottesdienstes stand das Plakat, welches die Solidarität von so vielen Frauengruppierungen aus der Region sichtbar machte. Im Vorfeld hatten die Organisatorinnen Puzzleteile an unterschiedlichste Frauen- und Mädchengruppen der Region versandt. Das Gesamtbild des Puzzles zeigt ein Zitat der Philosophin Hannah Arendt „Sagen was ist, verändert die Welt“. Es beschreibt, was wir selbst tun können: Übergriffige Aussagen benennen. Sich auch in unangenehmen Situationen dazu äußern. Über erfahrene Gewalt reden. Dazu braucht es viel Mut, geduldige Zuhörerinnen und Schutzräume. Für viele kann das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ so ein wichtiges Angebot sein. Es ist kostenlos, jederzeit und in verschiedenen Sprachen unter 08000 116 016 zu erreichen. Auch männliche Opfer von partnerschaftlicher Gewalt können dieses Angebot nutzen. http://hilfetelefon.de/

Auf die unterschiedlichsten Hilfsangebote machte das Vorbereitungsteam, evangelische und katholische Frauen aus der Region Maifeld-Untermosel, aufmerksam und zeigte: Wir Frauen und Mädchen sind nicht alleine. Wir halten zusammen! Das hat die spätere Diskussionsrunde und Stimmung der Besucherinnen bestätigt. „Es tut unglaublich gut, Frauensolidarität zu spüren und miteinander über Sorgen und Beängstigendes, aber auch über Schönes und Bestärkendes ins Gespräch zu kommen. Darum war für mich der Abend sehr wertvoll“,  meinte eine Teilnehmerin zum Abschluss. Der Vorbereitungskreis dankt allen, die sich an der Solidaritätsaktion beteiligt haben. Sie sind aufgeführt auf www.maifeld-untermosel.kfd-trier.de  und www.ev.kirche-winningen.de.