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Familien

Familientag im Weinberg

Über 150 Mütter, Väter und Kinder verbrachten einen erlebnisreichen Tag im Weinberg und lernten dabei den Weinbau in seiner ursprünglichen Form kennen.

Coronabedingt teilten sich die Teilnehmer dabei gleich zu Beginn in Gruppen auf, die den ganzen Tag über zusammenblieben. Das Team um Pastoralreferent Ansgar Feld hatte sich im Vorfeld fit genug gemacht, die Gruppen den ganzen Tag über zu begleiten.

Zunächst ging es von Dreckenach aus durch die Felder des Maifelds hinüber zu den Weinbergen von Lehmen. Dort wurde anhand der Weinstöcke und den unterschiedlichen Bebauungsmethoden in die Kunst des Weinbaus eingeführt.

Dann erhielt jede Gruppe einen eigenen Weinberg, den es zu ernten galt. Sie alle waren im Besitz von Ökowinzer Uwe Weber, so dass das Naschen der Trauben unbedenklich war.

Nach einer kurzen Einführung, ausgerüstet mit Scheren und Eimern, ging es ans Lesen der Trauben. Schnell und immer wieder waren die Eimer gefüllt und wurden zur Sammelstelle gebracht.

Hier begann das Maischen: Traubentreten, barfuß, in großen Bottichen. Für viele Kinder war das der größte Spaß des Tages.

Die Maische wurde anschließend in eine historische Kelter gefüllt und mit vereinten Kräften zu Traubensaft gepresst.

Schließlich konnten sich alle Kinder ihre eigene Flasche abfüllen und mit einem selbstgemaltem Etikett versehen.

Erfreulicherweise kam auch die Lehmener Weinkönigin Nina I. hinzu und begleitete die Familien bei ihren Arbeiten.

Ein schöner und erlebnisreicher Tag ging zu Ende, bei dem man auch wieder viele neue Leute kennengelernt hatte und Freundschaften entstanden waren.

Veranstalter dieses inzwischen 65. Familientages war das Dekanat Maifeld-Untermosel in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte.