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Bildung für ein gelingendes Leben

Katholische Erwachsenenbildung

Die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Trier ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Sie ist inspiriert von der Aussage Jesu: "Damit sie das Leben in Fülle haben." (Joh 10,10). So lautet das Motto der KEB: "Bildung für ein gelingendes Leben".

Das Dekanat Maifeld - Untemosel wird von der KEB Fachstelle Mittelmosel betreut.
Ansprechpartner im Dekanat ist Pastoralreferent Ansgar Feld.

 

Bildhauerseminare

Teilnehmer, die den ersten Kontakt mit dem Stein und der Technik des Bildhauens aufnehmen wollen, werden hier eine ganz eigene Art der schaffenden Kunst erleben. Denn hier wird nicht gebaut. Hier wird weggehauen. Und weg ist weg. Dennoch ist es ein ergreifendes Erlebnis, eine Form, die zunächt unsichtbar ist, die nur in der Phantasie vorhanden ist, freizulegen, sichtbare, fühlbare Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei wird es geschehen, dass die Gestalt sich ständig verändert, je mehr sie sich entwicktelt. Der Bildhauer Peter Hänig wird den Teilnehmern mit Mut und Tipps zur Seite stehen.

Gearbeitet wird zunächst mit Ytong-Steinen, ein sehr leicht zu bearbeitender Gasbeton. Wer will, kann sich dann auch mit Tuff versuchen, das sollte aber vorher angemeldet werden.

Infos und Anmeldung:
Pastoralreferent Ansgar Feld, Tel.: 0171/5793195; E-Mail: ansgar.feld(at)bistum-trier.de

 

 

Für Jedermann

Bildhauerseminare Keldung 2019

Am 4./5. Mai, 8./9. Juni, 27./28. Juli und 7./8. September 2019 veranstaltet das Dekanat Maifeld-Untermosel wieder Bildhauerworkshops mit Bildhauer Peter Hänig auf seinem Anwesen in Münstermaifeld-Keldung, Hinter dem Winkel 3.

Unter dem Motto „Phantasie freilegen“ können die Teilnehmer eine interessante Art des Kunst Schaffens kennen lernen. Denn hier wird nicht gebaut. Hier wird weggehauen. Und weg ist weg.

Dabei ist es ein ergreifendes Erlebnis, eine Form, die zunächst unsichtbar ist, die nur in der Phantasie vorhanden ist, freizulegen, sichtbare, fühlbare Wirklichkeit werden zu lassen.

Dabei wird es geschehen, dass sich die Gestalt ständig verändert, je mehr sie sich entwickelt. Eine faszinierende Erfahrung, die sehr viel Spaß macht. Peter Hänig wird den Teilnehmern mit Mut und Tipps zur Seite stehen. Alle sitzen dabei im selben Boot, und es entsteht bald ein merkwürdiges Gefühl der Verbundenheit unter den Teilnehmern, gefüllt von Vertrautheit und Spannung.

Material und Werkzeug wird gestellt. Auch für Getränke und Verpflegung ist gesorgt. Gearbeitet wird mit Ytong-Steinen, ein sehr leicht zu bearbeitender Gasbeton. Wer anderes Material möchte, melde sich bitte.

Ein Kurs beginnt am Samstag um 10:00 Uhr und endet am Sonntag gegen 16:00 Uhr. Pro Tag und Teilnehmer kostet der Workshop € 30,- (incl. Material, Werkzeug, Verpflegung und Getränke). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Infos und Anmeldungen bei Pastoralreferent Ansgar Feld; Obertorstr. 8, 56294 Münstermaifeld; Tel.: 0171 / 57 93 195; Fax 02605 / 96 27 819

 

Bildhauer Peter Hänig erneut ein guter Gastgeber!

Das Pfingstwochenende 2018 – Sommerliches Wetter – Unterschiedlichste Gäste versuchen sich im ländlichen Hof an Yton, Basalt, Sandstein, Tuff, natürlich unter Anleitung von Bildhauer Hänig. Der hat an diesem Wochenende alle Hände voll zu tun. Fragen sind immer und er bleibt stets geduldig.

 Wie hält man den Meisel?
 Wie stark darf man draufhauen?
 Wann bricht der Stein ab?
 Kann man auch was wegschleifen?
 Was tun, wenn es abgebrochen ist?
 Wie kriegt man ein Loch hinein?
 Welches Werkzeug wann benutzt?

Die Teilnehmer sind motiviert und kaum sind alle eingetroffen, werden die Arbeitsplätze auf der Wiese eingerichtet. Die Quadratischen Böcke werden aufgestellt und die Werkzeuge bereitgestellt, eine feste Platte darauf und dann der ausgewählte Stein, den es zu bearbeiten gilt. Zwei Kinder sind dabei, eines mit dem Wunsch eine Gitarre zu meißeln das andere bestrebt eine Echse zu fertigen. Aber wie aus einem Quadratischen etwas Rundes fertigen? Schwer vorstellbar für ein ungeübtes Gehirn. Bei diesen Fragen und neugierigen, manchmal ratlosen Blicken ist nicht nur Peter Hänig da, auch Ansgar Feld, der die Tage organisiert hat. Einer von beiden ist immer in der Nähe. Handgriffe werden vorgemacht, Richtungen erklärt und der Prozess bewusste gemacht, den es zu beachten gilt. Die Arbeitsschritte folgen einem strukturierten Plan, sonst gelingen die Formen nicht. Gerade die verschiedensten Steinarten bedürfen auch eines unterschiedlichen Werkzeuges. Das macht neugierig und bringt Kenntnisse im Umgang mit dem „harten“ Naturstein.

Erst langsam beginnt der Punkt, bei dem man das erste Mal die Ahnung hat, wie die Wunschfigur aussehen könnte – später - vielleicht am Nachmittag oder erst am anderen Morgen. Die ersten Formen machen Mut. Eines ist für alle gleich. Zeit eilt unbemerkt vorbei, der Mittagstisch ist gedeckt. In einem Gespräch berichten Hausherr und Gattin von der gesunden, natürlichen Wirkung auf die Entschleunigung des Alltages, hier unter freiem Himmel und in dem Tempo, das der Stein vorgibt. Nichts geht schnell, alles muss in langsamen Schritten gefertigt, geordnet und in Achtsamkeit gestaltet werden. Wer eilt, dem bricht Stein ab und die Figur ist verloren. Das ist das Besondere für jedermann, egal ob Manager, Firmenchef oder Mitarbeiter in stressorientierten Berufen. Zeitdruck ist ein Fremdwort an diesen Tagen im Maifeld. Eigentlich eine Maßnahme der Gesundheitsförderung für alle Organisationen und für Familien, Unternehmen und alle Menschen zur bewussten Entspannung. Es ist still, auch ein besonderer Wert in der heutigen, hektischen Zeit. Vogelstimmen, statt Kopfhörer, Hunde, die aufmerksam die Handwerkenden freundlich beobachten. Langsam nehmen die eckigen Steinblöcke Gestalt an, gewinnen Form und Ausdruck. Der Bildhauer nickt anerkennend und ermutigt dazu weiterzumachen. Teilnehmer melden sich bereits für August und Ende September an, für die nächsten Workshops.
Sie wollen die Wirkung von Langsamkeit, Freiheitsgefühl und Erfolgserlebnis mit Stein und Form wieder erfahren, weil sie sich gesund erlebt haben, in gemeinsamer Gruppe. Wer nicht fertig geworden ist, kann beim nächsten Treff weiter arbeiten. Der Stein wartet. Von Dieter Loboda.