Bildung für ein gelingendes Leben

Die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Trier ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Sie ist inspiriert von der Aussage Jesu: "Damit sie das Leben in Fülle haben." (Joh 10,10). So lautet das Motto der KEB: "Bildung für ein gelingendes Leben".

Das Dekanat Maifeld - Untemosel wird von der KEB Fachstelle Mittelmosel betreut. Ansprechpartner im Dekanat ist Pastoralreferent Ansgar Feld.

Bildhauerseminare

Teilnehmer, die den ersten Kontakt mit dem Stein und der Technik des Bildhauens aufnehmen wollen, werden hier eine ganz eigene Art der schaffenden Kunst erleben. Denn hier wird nicht gebaut. Hier wird weggehauen. Und weg ist weg. Dennoch ist es ein ergreifendes Erlebnis, eine Form, die zunächt unsichtbar ist, die nur in der Phantasie vorhanden ist, freizulegen, sichtbare, fühlbare Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei wird es geschehen, dass die Gestalt sich ständig verändert, je mehr sie sich entwicktelt. Der Bildhauer Peter Hänig wird den Teilnehmern mit Mut und Tipps zur Seite stehen.

Gearbeitet wird zunächst mit Ytong-Steinen, ein sehr leicht zu bearbeitender Gasbeton. Wer will, kann sich dann auch mit Tuff versuchen, das sollte aber vorher angemeldet werden.

Infos und Anmeldung:
Pastoralreferent Ansgar Feld, Tel.: 0171/5793195; E-Mail: ansgar.feld(at)bistum-trier.de

Bildhauer Peter Hänig erneut ein guter Gastgeber!

Das Pfingstwochenende 2018 – Sommerliches Wetter – Unterschiedlichste Gäste versuchen sich im ländlichen Hof an Yton, Basalt, Sandstein, Tuff, natürlich unter Anleitung von Bildhauer Hänig. Der hat an diesem Wochenende alle Hände voll zu tun. Fragen sind immer und er bleibt stets geduldig.

 Wie hält man den Meisel?

 Wie stark darf man draufhauen?

 Wann bricht der Stein ab?

 Kann man auch was wegschleifen?

 Was tun, wenn es abgebrochen ist?

 Wie kriegt man ein Loch hinein?

 Welches Werkzeug wann benutzt?

Die Teilnehmer sind motiviert und kaum sind alle eingetroffen, werden die Arbeitsplätze auf der Wiese eingerichtet. Die Quadratischen Böcke werden aufgestellt und die Werkzeuge bereitgestellt, eine feste Platte darauf und dann der ausgewählte Stein, den es zu bearbeiten gilt. Zwei Kinder sind dabei, eines mit dem Wunsch eine Gitarre zu meißeln das andere bestrebt eine Echse zu fertigen. Aber wie aus einem Quadratischen etwas Rundes fertigen? Schwer vorstellbar für ein ungeübtes Gehirn. Bei diesen Fragen und neugierigen, manchmal ratlosen Blicken ist nicht nur Peter Hänig da, auch Ansgar Feld, der die Tage organisiert hat. Einer von beiden ist immer in der Nähe. Handgriffe werden vorgemacht, Richtungen erklärt und der Prozess bewusste gemacht, den es zu beachten gilt. Die Arbeitsschritte folgen einem strukturierten Plan, sonst gelingen die Formen nicht. Gerade die verschiedensten Steinarten bedürfen auch eines unterschiedlichen Werkzeuges. Das macht neugierig und bringt Kenntnisse im Umgang mit dem „harten“ Naturstein.

Erst langsam beginnt der Punkt, bei dem man das erste Mal die Ahnung hat, wie die Wunschfigur aussehen könnte – später - vielleicht am Nachmittag oder erst am anderen Morgen. Die ersten Formen machen Mut. Eines ist für alle gleich. Zeit eilt unbemerkt vorbei, der Mittagstisch ist gedeckt. In einem Gespräch berichten Hausherr und Gattin von der gesunden, natürlichen Wirkung auf die Entschleunigung des Alltages, hier unter freiem Himmel und in dem Tempo, das der Stein vorgibt. Nichts geht schnell, alles muss in langsamen Schritten gefertigt, geordnet und in Achtsamkeit gestaltet werden. Wer eilt, dem bricht Stein ab und die Figur ist verloren. Das ist das Besondere für jedermann, egal ob Manager, Firmenchef oder Mitarbeiter in stressorientierten Berufen. Zeitdruck ist ein Fremdwort an diesen Tagen im Maifeld. Eigentlich eine Maßnahme der Gesundheitsförderung für alle Organisationen und für Familien, Unternehmen und alle Menschen zur bewussten Entspannung. Es ist still, auch ein besonderer Wert in der heutigen, hektischen Zeit. Vogelstimmen, statt Kopfhörer, Hunde, die aufmerksam die Handwerkenden freundlich beobachten. Langsam nehmen die eckigen Steinblöcke Gestalt an, gewinnen Form und Ausdruck. Der Bildhauer nickt anerkennend und ermutigt dazu weiterzumachen. Teilnehmer melden sich bereits für August und Ende September an, für die nächsten Workshops.

Sie wollen die Wirkung von Langsamkeit, Freiheitsgefühl und Erfolgserlebnis mit Stein und Form wieder erfahren, weil sie sich gesund erlebt haben, in gemeinsamer Gruppe. Wer nicht fertig geworden ist, kann beim nächsten Treff weiter arbeiten. Der Stein wartet. Von Dieter Loboda.

Bildhauerseminare 2018

Auch wenn es etwas schade ist auseinander zu gehen, man kann sich wiedersehen.Nach dem Bildhauerseminar ist vor dem Bildhauerseminar....

Die Termine 2018 stehen schon fest:

14./15. April

12./20. Mai

11./12. August

29./30. September

Veranstalter sind wie immer das Dekanat Maifeld-Untermosel in Zusammenarbeit mit der katholischen Erwachsenenbildung (KEB).

Ort ist das Anwesen von Peter Hänig (Hinter dem Winkel 3 in Münstermaifeld-Keldung).

Der Kurs kostet € 30,- pro Tag und Teilnehmer, inkl. Getränke, Verpflegung, Material und Werkzeug.

Anmeldung und Infos bei Pastoralreferent Ansgar Feld, Obertorstr. 8 in 56294 Münstermaifeld, Mail: ansgar.feld(at)bgv-trier.de, Tel.: 0171 / 57 93 195

  • Die Faszination des Wegschlagens - Bildhauerworkshop in Münstermaifeld-Keldung

     „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es waren tolle Tage. Vielen Dank!“ Am Ende des Bildhauerkurses bei und mit Peter Hänig aus Münstermaifeld-Keldung herrschte bei einigen Teilnehmern fast so etwas wie eine Euphorie.

    Immer wieder hatten sie festgehangen, nicht mehr weiter gewusst und Hilfe gebraucht. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, vor einem viereckigen Steinblock zu stehen und daraus eine Figur hauen zu sollen. Das räumliche Denken mussten fast alle erst mal erlernen. Dazu kommt die Gefahr, das Falsche wegzuhauen und plötzlich festzustellen, dass man die Figur, die man sich vorgestellt hatte, zerstört hatte ohne es bemerkt zu haben.

    Aber den anderen Teilnehmern ging es genau so. Alle saßen im selben Boot. Man fühlte mit. Man verstand sich. Und in dem angenehmen Gemeinschaftsgefühl entdeckte man, mit was für interessanten Menschen man die Tage verbrachte.

    Und dabei immer besser wurde. Dank der unermüdlichen, geduldigen und kompetenten Hilfe von Peter Hänig entdeckten die Teilnehmer immer mehr, was für ein faszinierendes Hobby die Bildhauerei sein kann.

    So ging der Dank auch an das Dekanat Maifeld-Untermosel und Pastoralreferent Ansgar Feld, der zusammen mit der katholischen Erwachsenenbildung diese Kurse organisiert.

    Fotos: Ansgar Feld

  • Die Faszination des Wegschlagens: Bildhauerwerk in Münstermaifeld-Keldung

    Die Faszination des Wegschlagens: Bildhauerworkshop in Münstermaifeld-Keldung

    „Jede Menge tolle Momente. Schon was Besonderes.“ Die Teilnehmer des Bildhauerseminars bei Peter Hänig waren begeistert. In kurzer Zeit war wieder jene merkwürdig angenehme Atmosphäre unter den Teilnehmern entstanden, die für diese Bildhauerseminare typisch ist. Man wird vertraut miteinander, interessiert sich füreinander, vielleicht weil man grade dieselben Erfahrungen macht.Man hat einen viereckigen Stein vor sich, auf den man mit Hammer und Meißel einschlägt und Stücke heraushaut. Ganz allmählich schält sich auf diese Weise eine Figur heraus. Die Figur, die man sich vorgestellt hatte.Diese Werke sind bei jedem Einzelnen völlig unterschiedlich. Aber die Gefahr, was falsch zu machen, das Gewünschte von einer Sekunde auf die andere zu vernichten, diese Angst haben alle gemeinsam. Vielleicht ist das das Verbindende unter den Teilnehmern.Oder die Erfahrung, immer besser zu werden. Zu lernen.Und auch immer wieder festzuhängen, nicht mehr weiter zu wissen und Hilfe zu brauchen. Diese Hilfe kommt. Mit viel Verständnis, Geduld und Kompetenz zeigt Bildhauer Peter Hänig die Kniffe der Schlagtechniken und auch wie man die Denkblockaden loswird, wenn man plötzlich wieder mal merkt, dass das mit dem räumlichen Denken gar nicht so einfach ist.Es waren zwei Tage des Entstehens, des erfolgreichen Herstellens durch wegschlagen und wegschmirgeln. Es waren zwei Tage des Zusammenwachsens und vertraut werden. Und wieder konnten am Ende alle stolz auf das sein, was sie schließlich mit nachhause nahmen. Auch wenn es etwas schade ist auseinander zu gehen, man kann sich wiedersehen.

    Die nächsten Termine stehen schon fest: 19./20.August und 21./22.Oktober 2017. Veranstalter sind wie immer das Dekanat Maifeld-Untermosel in Zusammenarbeit mit der katholischen Erwachsenenbildung (KEB). Ort ist das Anwesen von Peter Hänig (Hinter dem Winkel 3 in Münstermaifeld-Keldung). Der Kurs kostet € 30,- pro Tag und Teilnehmer, inkl. Getränke, Verpflegung, Material und Werkzeug. Anmeldung und Infos bei Pastoralreferent Ansgar Feld, Obertorstr. 8 in 56294 Münstermaifeld, Mail: ansgar.feld@bgv-trier, Tel.: 0171 / 57 93 195

  • 21. und 22. Oktober: Bildhauerseminar

    Am 21. u. 22. Oktober 2017,  von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr, ist es wieder so weit: Im Anwesen von Peter Hänig in Münstermaifeld-Keldung (Hinter dem Winkel 3) werden wieder außergewöhnliche Menschen zusammenkommen um eine außergewöhnliche Arbeit auszuprobieren: Bildhauen. Etwas schaffen, indem man immer nur weg haut. Es ist eine faszinierende Schwierigkeit, sich vorzustellen, wie die Figur da in dem Steinklotz drin sein soll, nicht zu wissen, wie man die da rausholen soll und immer mit der Angst zu leben, zu viel oder das Falsche weg zu hauen. Abgesehen davon, dass man auch die Schlagtechniken erst mal lernen muss. Da ist Töpfern schon wesentlich einfacher.

    Aber bei so einem Bildhauerseminar sitzen alle im selben Boot, und schnell entstehen eine Gemeinschaft unter den Teilnehmern und eine merkwürdig angenehme Atmosphäre von Vertrautheit und Interesse.

    Auch die Anderen hängen ständig fest und rufen um Hilfe, aber Peter Hänig schafft es mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Kompetenz, dass man immer wieder feststellen muss: Man lernt. Man wird besser. Man hat Spaß. Man versteht sich.

    Und am Ende ist man schon stolz, wenn man sein eigenes gelungenes Werk mit nach Hause nimmt.

    Veranstalter sind wie immer das Dekanat Maifeld-Untermosel in Zusammenarbeit mit der katholischen Erwachsenenbildung (KEB). Ein Kurs kostet € 30,- pro Tag und Teilnehmer, inkl. Getränke, Verpflegung, Material und Werkzeug. Anmeldung und Infos bei Pastoralreferent Ansgar Feld, Obertorstr. 8 in 56294 Münstermaifeld, Mail: ansgar.feld(at)bistum-trier.de, Tel.: 0171 / 57 93 195.