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Café der Begegnung


"Hand in Hand"

Cafe der Begegnung

Über 50 Personen nutzten wieder das Cafe der Begegnung im Pfarrheim St. Lubentius in Kobern am 18. Februar kurz vor Karneval. Dieses Mal unter dem spontanen Motto „Hand in Hand“ organisierten die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, Caritas Koblenz, das Dekanat Maifeld-Untermosel und viele Ehrenamtliche der Pfarrei St.Lubentius die Begegnung.

Dieses Mal gab es Besonderheiten. Einmal wurden die Teilnehmenden gefragt, was sie zum Besuch des Cafés bewegt. Die Unterschiedlichkeit der Antworten zeigt die Bandbreite der Interessen. Einige finden die Atmosphäre der Begegnung toll, andere freuen sich an den Kindern, deren Augen beim gemeinsamen Spiel leuchten. Dieses Mal konnten wir auch einige Treverer Pfadfinder aus Dieblich begrüßen. Ein Frau meinte klar: „Ich komme gerne ins Café, weil ich viele gute Leute treffen kann. Das tut der Seele gut.“

Es kam dann auch noch zu Foto-Experimenten mit unseren Händen.

Das Café ist offen für Alle und hat zum Ziel, interkulturelle Kommunikation zu ermöglichen und damit einen Beitrag zur Integration zu leisten. Gemeinsamkeiten können entdeckt werden, und Unterschiede sollen die Neugier gegenseitig anregen. Nur so kann ein gutes Miteinander auch langfristig gelingen und helfen, ehrlich zu bleiben und Urteilen vorzubeugen. Dazu möchte das Cafe einen Raum bieten.

Für mehr Information:
Werner Huffer-Kilian
Obertorstr. 8
56294 Münstermaifeld

Tel. 02605-9627817

Interkulturelle Kommunikation praktisch in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel

Cafe der Begegnung in Kobern geht ins zweite Jahr

Das Cafe der Begegnung im Pfarrheim St. Lubentius in Kobern geht nun schon in sein 2. Jahr. Im April 2018 wurde es unter starker Beteiligung der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, der Caritas Koblenz und des Dekanates Maifeld-Untermosel ins Leben gerufen und hat sich bewährt. Jeden 3. Dienstag im Monat von 16.00 bis 19.00 Uhr treffen sich Menschen verschiedener Kulturen, um zu reden, zu spielen, Papiere zu überprüfen und Musik zu hören. Regelmäßig nehmen fast 50 Menschen mit und ohne Fluchthintergrund teil. Ein Team von Frauen aus der Pfarrei sorgt für eine angenehme Gesprächsatmosphäre und für einen guten Hintergrunddienst.

„Wir fühlen uns wie in der Tradition der fränzösischen Café´s, die auf den arabischen Begriff Qahwa – Kaffee – zurückgeht. Im osmanischen Reich entstanden schon im 16. Jahrhundert die ersten Kaffeehäuser, die sich schnell über Europa ausbreiteten: ein zentraler Ort für alles mögliche, das besprochen werden musste“, erklärt Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent im Dekanat den historischen Hintergrund der Initiative. Es ist ein Gemeinwesenprojekt, das mittlerweile aus der Verbandsgemeinde nicht mehr weg zu denken ist.

Zu besonderen Festen kommen auf Einladung meist über 100 Personen zusammen, so zuletzt an der Weihnachtsfeier im Dezember. Musikalisch wurden die Gäste begleitet vom Jugendorchester des Musikvereins Kobern und von den „Tonspuren“, einer Band von Geflüchteten. Der Nikolaus konnte den über 50 Kindern kleine Geschenke aushändigen. Die strahlenden Gesichter wirkten auch auf die Erwachsenen.

Die Kosten werden gemeinsam getragen aus Geldern der Verbandsgemeinde, des Flüchtlingsfonds des Bistums, der Caritas Koblenz. Die Pfarrgemeinde St.Lubentius stellt den Raum jeden Monat kostenfrei zur Verfügung. Ehrenamtliche leisten mit einem Fahrdienst, mit Übersetzungen und mit vielen anderen Diensten unentbehrliche Arbeit.

Das Café ist offen für alle und hat zum Ziel, interkulturelle Kommunikation zu ermöglichen und damit eine Beitrag zur Integration zu leisten. Gemeinsamkeiten können entdeckt werden, und Unterschiede sollen die Neugier gegenseitig anregen. Nur so kann ein gutes Miteinander auch langfristig gelingen und helfen, ehrlich zu bleiben und Urteilen vorzubeugen. Dazu möchte das Cafe einen Raum bieten.

Für mehr Information:
Werner Huffer-Kilian

oder Tel. 02605-9627817