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Asyl - Migration - Integration

Internationaler Frauentag – interkulturell und echt international

Studienfahrt nach Trier

Frauen aus 11 Ländern beteiligten sich aus Anlass des Internationalen Frauentages an einer Studienfahrt nach  Trier.  Schon für den Vortag, Samstag 7. März 2020, hatte die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration eingeladen und 46 Teilnehmerinnen vom Maifeld und der Untermosel kamen. Ein 5köpfiges internationales Frauen-Team der Fachkonferenz (Karin Fust, Farideh Golpayegani, Marie Ronez, Elisabeth Hein und Grace Dahmke) hatte die Fahrt organisiert und war sichtlich zufrieden mit dem Tag.

„Lachen, Tanzen, Reden und sich froh bewegen, so stelle ich mir freie Menschen vor,“ meinte Karin Fust als Leiterin der Exkursion, „ und das wirklich in internationaler Atmosphäre. Gelebte Integration eben.“ Frauen aus Afghanistan, Syrien, Irak und Iran, Aserbeidschan und Armenien, Tschetschenien und El Salvador, Frankreich, Indien und Deutschland versammelten sich an verschiedenen Treffpunkten, wo der Bus sie abholte.

In Trier angekommen freuten sich die Teilnehmerinnen zuerst bei einer Stadtrundfahrt, um die älteste Stadt Deutschlands mit seinen römischen und keltischen Wurzeln mal anders kennen zu lernen. Einige Frauen erinnerten sich, dass sie vor Ankunft als Geflüchtete schon einige Zeit in Trier, in der Flüchtlingsunterkunft, verbracht hatten. Nach dem „Römerexpress“ konnte die Gruppe im Landesmuseum weitere Spuren der Trierer Vergangenheit ganz nah sehen.

Fasziniert waren einige von dem medialen Raumtheater „Im Reich der Schatten“ im Landesmuseum. Raumhohe Rundumprojektionen auf meterhohe antike Grabdenkmäler versetzte die Gruppe unmittelbar in das römische Trier. Sprache, Musik und Filmausschnitte ließen das Leben zur Römerzeit Revue passieren. Einzigartig.

In kleinen Gruppen konnte Trier dann selbständig erkundet werden, aus Zeitgründen nur das Stadtzentrum mit Dom, Liebfrauenkirche, Porta Nigra und dem malerischen Marktplatz. Dann war auch schon wieder Abfahrt Richtung Maifeld und Untermosel. Im Bus wurden Lieder gesungen, gelacht und neue Kontakte geknüpft. Verbindende Sprache war und ist Deutsch.

„Die Fahrt hat uns gezeigt, wie Barrieren überwunden werden können, Barrieren der Sprachen, der Kulturen, der Religionen und wie Beziehungen über diese Grenzen hinweg wachsen können,“ meinte eine Frau, die nicht namentlich genannt werden möchte, „uns fehlen solche Gelegenheiten in ungezwungenem Zusammensein.“ Dies war möglich durch Zuschüsse des Landkreises und der VG Maifeld, sowie ein Eigenbeitrag der teilnehmenden Frauen.

Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent

Die Willkommenskultur lebt:

"Deutsch von Anfang an"

"Vorbereitung auf B1“

- Vier Sprachkurse für Flüchtlinge -

„Deutsch von Anfang an“ – so hat es die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanates Maifeld-Untermosel formuliert und organisiert daher Sprachkurse für neu angekommene und schon länger hier wohnende Flüchtlinge auf dem Maifeld. Den offiziellen Sprach- und Integrationskurs, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bezahlt, kann ein Flüchtling erst nach seiner Anerkennung besuchen.

Mit Unterstützung der Katholischen Erwachsenenbildung, KEB, und der VHS werden die Sprachkurse auf dem Maifeld und zwar in Münstermaifeld und in Polch  fortgeführt. Die Räumlichkeiten werden vom Dekanatsbüro zur Verfügung gestellt. Der vierte Kurs ist ein Sprachkurs extra für Frauen und Männer, die sich auf die B1-Prüfung vorbereiten wollen. Damit wird ein großer Schritt getan, um wirksam ins Arbeitsleben einsteigen zu können.  

Kurs 1
Di. und Do. 8.00 – 9.30  für Frauen in Polch im evangelischen Gemeindezentrum, mit Kinderbetreuung, in Zusammenarbeit mit der VHS

 Kurs 2 und 3
Di. und Do. Kurs 2 von 9.45 – 11.15 für Anfänger*innen und

Kurs 3 von 11.30 – 13.00  in Münstermaifeld für Fortgeschrittene im Dekanatsbüro, in Zusammenarbeit mit der KEB

 Kurs 4 ab März
Samstags  8.00 bis 12.00 Uhr Training für B1

Es sind noch Plätze in allen Kursen Plätze frei.

 Mit Frau Marie-Odile Ronez  kann eine erfahrene Lehrkraft, die nun schon seit mehreren Jahren auf diesem Feld tätig ist, die Kurse weiter führen. Viele Flüchtlinge sind schon lange dabei, so dass eine systematische Aufbauarbeit möglich ist.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei:

Werner Huffer-Kilian
Tel. 02605-96278-17 oder 0170-7938420
Pastoralreferent im Dekanat