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Dekanat Maifeld-Untermosel organisiert Hilfsaktion

Solidarität mit Hochwasseropfern in Ahrweiler

Die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanates Maifeld-Untermosel trommelte spontan eine ansehnliche Zahl an Flüchtlingen zusammen.

Sonntag, 3 Tage nach der Katastrophe von 11 bis 18 Uhr waren 2 Frauen und 18 Männer an 2 Orten behilflich. Sie stammen aus Syrien, El Salvador, Tschetschenien und der Türkei. Trotz der Hitze und des Staus bei der Anfahrt verlief der Tag ohne gesundheitliche Probleme. Es wurde angepackt, Eimer gefüllt und aus dem Kellerloch geschleppt, Regalreste, Waschmaschinen, Matratzen vollgesogen mit Wasser uvm. musste aus den Kellern entfernt werden. "Knochenarbeit eben", kommentiert Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent im Dekanat.

"Es hat mir Freude gemacht, hier zu helfen. Uns wird in Deutschland auch viel geholfen. Da wollte ich etwas zurückgeben", meint einer der Syrer, und fügt hinzu, "das wird nicht das einzige Mal sein, dass ich geholfen habe."

Seine Tochter, die Kleidung voll Schlamm, nickt zustimmend: " So viel Zerstörung kenne ich aus Syrien, aus dem Krieg, solche Bilder waren  für mich Alltag. Der Unterschied ist, dass wir hier keine Angst vor Bomben haben müssen."

Die Aktion kam spontan zustande, die Hilfsbereitschaft unter den Geflüchteten ist enorm und schnell war es organisiert. Die Bewohner*innen des Hauses waren froh um jede Hand, die angepackt hatte. Für Verpflegung und Wasser war vor Ort gesorgt, immer wieder kamen Menschen mit Lebensmittelspenden vorbei und boten an. Die Pausen dienten der Erholung und dem gegenseitigen Kennenlernen. 

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten durch das Bistum Trier und wie man unterstützen kann , hier.....

 

Wallfahrten zu Zeiten von Corona

Die Matthiasbruderschaft von Kobern-Gondorf hat es geschafft: Sie pilgerte auch dieses Jahr nach Trier zum Grab des Heiligen Matthias in der gleichnamigen Abtei, wo sie herzlich empfangen wurde. Dabei erwanderte sie € 893,- für die Bolivienaktion "Solidarität bewegt" des Dekanates Maifeld-Untermosel.

Die sonst übliche Gruppengröße von 50 - 60 Teilnehmer war dieses Jahr coronabedingt verboten , ebenso das Übernachten unterwegs. Man entschloss sich daher, in einer wesentlich kleineren Gruppe zu wandern und abends jeweils mit dem Zug zurück nach Kobern zu fahren.
Eine Wegstrecken von 85 km in drei Tagen kam dennoch zustande, und die übliche Athmosphäre ebenfalls: Durchhalten mit schmerzenden Füßen, was man ohne die Gruppe und ohne den Glauben kaum könnte. Denkanstöße für das Leben, ein fast meditatives Gehen trotz aller Anstrengungen, und Gebete, Litaneien, die einen durch den Tag tragen.

Erstpilger Jörg Klippel: "Das bewusste Entkoppeln aus dem Alltag, die viele Zeit sich kennenzulernen und gute Gespräche zu führen, haben mir viel gegeben. Gleichzeitig konnte man auch für sich sein, wenn man es wollte." Erstpilgerin Birgit Hawecker: "Nach all den Anstrengungen war für mich das Ankommen die schönste Erfahrung.“ In der Tat war der herzlichen Empfang durch Pater Athanasius im Vorhof der Abtei, sowie der Einzug in die imposante Basilika unter Glockengeläut und dem Lied "Großer Gott, wir loben Dich" ein beeindruckendes Erlebnis. Dazu gehörte auch, dass Pater Athanasius die Gruppe zum Schluss in die Krypta führte, wo jeder für sich am Grab des Apostels Matthias seinen eigenen Abschluss finden konnte.
Wer mal mitmachen möchte, kann sich an Harry Schneider wenden (hbschneider@gmx.net; Tel.: 02607 / 6550; smb-kobern-gondorf.com).

 

Berufungscoachingwave ...

... auf der Suche nach Veränderung und Glück?

Was brauche ich im Leben? Was kann ich? Was will ich wirklich? Wie sieht ein sinnvolles Leben für mich aus? Welche Persönlichkeit bringe ich mit?

“Ich glaube tatsächlich, dass jeder Mensch zu etwas berufen ist,” so Pastoralreferentin Elisabeth Zenner. “Und es ist eine faszinierende, wohltuende Reise, das herauszufinden.”

Zenner hat sich in BerufungscoachingWaVe ausbilden lassen, so dass sie Menschen coachen kann, ihre Begabungen, Interessen, Fähigkeiten zu entdecken und einen Weg zu einem sinnvollen und erfüllten Leben zu finden.

In der Regel sind das sieben Einzelsitzungen, die auf systemischem Coaching aufbauen und um Elemente aus der Lerntheorie, dem Wissensmanagement und dem Lernen aus der Zukunft ergänzt werden.

Zusammen mit ihr und Pastoralreferent Jörg Koch, ebenfalls Berufungscoach, können 30-50jährige auch in der Gruppe solche Coachings an vier Tagen im Sommer erleben. Bei dieser “Raus>zeit” kommen auch Wanderungen und Microabenteuer in der Natur hinzu. Die Termine sind 27. Juni, 3. Juli, 11. und 12. September.

Anmeldung und nähere Informationen dazu bei  Elisabeth Zenner,  0171 - 978 30 28, www.dekanat.maifeld-untermosel.de. Weiterführende Informationen zum Berufungscoaching unter www.wave.co.at

Bettertogether Live on Air

Gemeinsam Bewegen


"Solidarität bewegt"

Auch Nina I., Weinkönigin von Lehmen, hat sich dieser Aktion der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier angeschlossen und sich mit ihrem Hund aufgemacht, um Kilometer für Bolivien zu sammeln.

„Seit dem 1. Mai haben sich schon viele fleißige Wanderer auf den Weg gemacht, so dass wir schon die ersten 100 Kilometer zur Unterstützung der Projekte in Bolivien sammeln konnten”, berichtet Gemeindereferent Rudolf Demerath. Das Kilometerbarometer für das Dekanat Maifeld-Untermosel ist unter www.ju-mu.com einsehbar.

Nina I.: “Es macht Freude, etwas Gutes tun zu können, wo es doch überall immer noch viele Einschränkungen gibt”.
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Im Dekanat Maifeld-Untermosel beginnt die Sondierungsphase

Erste Schritte zur Kirchenerneuerung

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    Nachdem die Synodenumsetzung, unter anderem mit der Zusammenlegung der Pfarreien des Dekanates zu einer Großpfarrei, die dann „Orte von Kirche“ fördert, gestoppt worden war, beginnt nun eine Phase der Sondierung, die bis Sommer dauern soll.

    Diese Phase soll Klarheit darüber bringen, wie es in den einzelnen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften aussieht und inwieweit man sich dort eine Fusion vorstellen kann oder auch will.

    Die Ziele der Synode, den Perspektivwechsel hin zu den Menschen, soll dabei immer im Blick behalten werden. Drei Ziele hatte dieser Perspektivwechsel, den sich die Kirche zur Aufgabe gemacht hatte: Sie will näher an den Menschen mit ihren Sorgen, Wünschen und deren alltäglichem Leben sein; sie will, dass die einzelnen Menschen mit ihren Fähigkeiten und Wünschen sich entfalten können („Charismenorientierung“) und sie will eine diakonische Kirche sein, d. h. sich den Nöten der Menschen zuwenden und

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    den Menschen dienen.

    Dazu ist eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die diese „Sondierung“ betreiben wird, d. h. die jeweiligen lokalen Situationen und deren Menschen anzuschauen und wahrzunehmen.

    Diese Arbeitsgruppe besteht aus zwei Personen aus dem Bistum Trier und drei Personen aus dem Dekanat Maifeld-Untermosel.

    Aus „Trier“ kommen Susanne Schneider und Michael Jäger; aus dem Dekanat arbeiten Holger Mack, Joachim Wagner und Ansgar Feld mit.

    Susanne Schneider ist 54 Jahre alt und wohnt in Koblenz. Sie hat Religions- und Sozialpädagogik studiert, war 25 Jahre Gemeindereferentin in Koblenz und ist jetzt Dekanatsreferentin im Dekanat Rhein-Wied. Sie war Mitglied der Synode und arbeitet zur Zeit an der Umsetzung der Synode, zu der auch diese Sondierung mit 25% Arbeitsumfang gehört.

    Michael Jäger ist 38 Jahre alt und wohnt in Andernach. Er arbeitete 10 Jahre in der Sparkasse Neuwied und seit 2014 als Rendant in der Rendantur Koblenz, der kirchlichen Finanzverwaltung. 50% seines Arbeitsumfangs umfasst die Stabsstelle Synodenumsetzung.

    Holger Mack ist 55 Jahre alt und wohnt in Lonnig. Dort engagierte er sich von Anfang an in vielfältiger Weise als Ehrenamtlicher, seit 1999 ist er Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und ab 2003 Vorsitzender des Pfarreienrates. Er hat bereits an einer detaillierten Aufstellung des kirchlichen Lebens in seiner Pfarreiengemeinschaft mitgearbeitet.

    Joachim Wagner ist 60 Jahre alt und wohnt in Dieblich. 1995 wurde er zum Priester geweiht, seit 2015 ist er leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Untermosel und möchte die spirituelle, geistige Dimension in diesen Prozess einbringen.

    Ansgar Feld ist 64 Jahre alt und wohnt in Rüber. Er arbeitete er fünf Jahre lang als Krankenhausseelsorger in Koblenz, seit 1994 ist er Pastoralreferent erst im Dekanat Maifeld und dann im Dekanat Maifeld-Untermosel. Er ist Notfallseelsorger, zuständig für Erwachsenenbildung, Familienarbeit und Begleitung der katholischen Kindergärten. Sein Schwerpunkt liegt bei den „Fernstehenden“, d. h. bei denen, denen die kirchlichen Riten und deren Sprache fremd geworden sind.