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Aufruf zum Gebet und zur Teilnahme an Demonstrationen für eine gute Zukunft für alle Menschen auf unserer Erde

"Als Kirchen insgesamt und auch als einzelne Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, aus dem Glauben heraus für die Bewahrung der Schöpfung aufzustehen. Wir sind aufgerufen, als Teil dieser Schöpfung Verantwortung für sie zu übernehmen. Deshalb wurde das ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit gegründet. Deshalb gibt es „Churches for future“ als kirchliche Bewegung. Und deshalb unterstützen wir die globale Klimabewegung." Ulrich Graf von Plettenberg, Generalvikar im Bistum Trier  weiterlesen

„Die schlimmsten Auswirkungen werden in den
kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich die Entwicklungsländer treffen. Viele armeMenschen leben an Orten, die besonders stark von Erwärmungsphänomenen betroffen
sind, und ihr Lebensunterhalt hängt in hohem Maße von natürlichen Reserven und
Ökosystemleistungen wie Landwirtschaft, Fischerei und Waldressourcen ab. Es fehlt ihnen
an anderen finanziellen Aktivitäten und anderen Ressourcen, um sich an die Auswirkungen
des Klimawandels anzupassen oder mit Katastrophenereignissen fertig zu werden, und sie
haben kaum Zugang zu sozialen Diensten und Schutz"   “Aufruf der bolivianischen Bischöfe und der Diözesen Hildesheim und Trier anlässlich des globalen Klimastreiks am 24. September 2021 

So rufen wir dazu auf:

  • In einigen Städten auf dem Gebiet des Bistums Trier, z.B. in Trier, Koblenz, Andernach oder Idar-Oberstein sollen an diesem Tag – corona-konform organisierte – Demonstrationen stattfinden. Sie können Kontakt mit den Organisatorinnen und Organisatoren aufnehmen, um ein gemeinsames Vorgehen abzusprechen. Die Uhrzeiten und weitere Orte werden im Laufe der nächsten Wochen unter fridaysforfuture.de/allefuersklima/ bekannt gemacht.
  • Bitte suchen Sie die ökumenische Zusammenarbeit und beraten Sie gemeinsame Gebetsinitiativen – immer die dann herrschende PandemieSituation berücksichtigend. So wird in Trier am 24.09.2021 um 11.30 Uhr eine ökumenische Andacht geplant – der genaue Ort oder aber eine virtuelle Variante wird kurzfristig je nach Pandemiesituation entschieden.
  • Bitte nehmen Sie in Ihre Gottesdienste am 19.09.2021 eine Klimafürbitte auf und weisen Sie in den Vermeldungen auf die regionalen Veranstaltungen hin.
  • Bitte organisieren Sie als Zeichen der Solidarität am 24.09.2021 Andachten. Einen Vorschlag zur Durchführung finden Sie als Anlage sowie hier: www.oekumenischerweg.de/links/
  • Bitte nehmen Sie an den regionalen Klima-Demonstrationen am 24.09.2021 teil, werden Sie zu „Churches for Future“. Mit Plakaten (Vorlagen unter www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de/churches-for-future) können die Kirchen zeigen, dass die Bewahrung der Schöpfung ihr ureigenes Anliegen ist.
  • Bitte nehmen Sie an einem der zehn dezentralen Pilgerwege für Klimagerechtigkeit in der Bolivien-Partnerschaftswoche vom 26.9. bis 3.10. teil. www.bolivienpartnerschaft.bistum-trier.de

13-Mühlen-Erlebniswanderung mit Wein und Lavendelgarten

Solidarität bewegt

Stellenausschreibung als Pfarrsekretär/in (m/w/d) für den Kirchengemeindeverband Maifeld

Der Kirchengemeindeverband Maifeld sucht ab 1.11.2021 eine/n Pfarrsekretär/in (m/w/d) für eine unbefristete Teilzeitstelle mit einem Beschäftigungsumfang von 15 St./ Woche....

zur Stellenausschreibung

Spendenaktion des AK "Bolivienpartnerschaft" im Dekanat Maifeld-Untermosel

Solidarität bewegt - Wanderung zum Bleidenberg

Am Sonntag 25.7. führte der Arbeitskreis Bolivienpartnerschaft des Dekanates Maifeld- Untermosel eine Wanderung auf Traum- und Pilgerpfaden zur Bleidenbergkirche durch. 

Dort erläuterte Bernd Vogel seine früh begonnene Begeisterung für die Bienen, leider konnte dies - wegen des Gewitters- nicht anhand des Bienenwagens geschehen. Schon früh wurde Herr Vogel von seinem Vater in die Imkerei eingeführt. 

Ein weiteres „Bonbon“ wurde durch Gottfried Thelen den Wanderern zuteil: die geschichtlichen Hintergründe der Kirche auf dem Bleidenberg, die bis in die Steinzeit zurückreichen, einerseits zum Dank nach der Thuranter Fehde gebaut, späterhin als Steinbruch genutzt und durch die Oberfeller Bürger  wieder renoviert. Ihr „einfacher Charme“ zieht auch weiterhin viele Menschen an.

Die Wanderung diente auch  dem Zweck, Spendengelder für Projekte in Bolivien zu sammeln, Corona bedingt musste die Bolivienkleidersammlung ausfallen, die Projekte bedürfen aber n weiterhin dringend der Unterstützung.

Am Ende konnte Rudolf Demerath 200 € für die Bolivienpartnerschaft überweisen. Wer darüber hinaus die Bolivienpartnerschaft unterstützen möchte:

Förderverein Bolivienpartnerschaft  IBAN:  DE27 3706 0193 3006 9680 14, Verwendungszweck “Solidarität bewegt”.

 

Flutkatastrophe in der Eifel - Informationen und weiterführende Links

"Ich will anpacken" - Hilfe für die Menschen im Ahrtal

Die Bilder und Informationen über die Katastrophe machen oft sprach- und hilflos.

Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht, wie. Die Hilfe muss auch koordiniert sein.

Hier geben wir eine erste Übersicht über Hilfsmöglichkeiten - von Sachspenden, Geldspenden bis zu tatkräftiger Hilfe.

https://www.andernach.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/busshuttle-aw/

https://www.koveb.de/verkehrs-infos/koveb-helfer-busshuttle/

https://Facebook.com/MoselanerReisen/

https://hochwasserhilfe-navi.de

Dekanat Maifeld-Untermosel organisiert Hilfsaktion

Solidarität mit Hochwasseropfern in Ahrweiler

Die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanates Maifeld-Untermosel trommelte spontan eine ansehnliche Zahl an Flüchtlingen zusammen.

Sonntag, 3 Tage nach der Katastrophe von 11 bis 18 Uhr waren 2 Frauen und 18 Männer an 2 Orten behilflich. Sie stammen aus Syrien, El Salvador, Tschetschenien und der Türkei. Trotz der Hitze und des Staus bei der Anfahrt verlief der Tag ohne gesundheitliche Probleme. Es wurde angepackt, Eimer gefüllt und aus dem Kellerloch geschleppt, Regalreste, Waschmaschinen, Matratzen vollgesogen mit Wasser uvm. musste aus den Kellern entfernt werden. "Knochenarbeit eben", kommentiert Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent im Dekanat.

"Es hat mir Freude gemacht, hier zu helfen. Uns wird in Deutschland auch viel geholfen. Da wollte ich etwas zurückgeben", meint einer der Syrer, und fügt hinzu, "das wird nicht das einzige Mal sein, dass ich geholfen habe."

Seine Tochter, die Kleidung voll Schlamm, nickt zustimmend: " So viel Zerstörung kenne ich aus Syrien, aus dem Krieg, solche Bilder waren  für mich Alltag. Der Unterschied ist, dass wir hier keine Angst vor Bomben haben müssen."

Die Aktion kam spontan zustande, die Hilfsbereitschaft unter den Geflüchteten ist enorm und schnell war es organisiert. Die Bewohner*innen des Hauses waren froh um jede Hand, die angepackt hatte. Für Verpflegung und Wasser war vor Ort gesorgt, immer wieder kamen Menschen mit Lebensmittelspenden vorbei und boten an. Die Pausen dienten der Erholung und dem gegenseitigen Kennenlernen. 

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten durch das Bistum Trier und wie man unterstützen kann , hier.....

 

Bettertogether Live on Air

Gemeinsam Bewegen


"Solidarität bewegt"

Auch Nina I., Weinkönigin von Lehmen, hat sich dieser Aktion der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier angeschlossen und sich mit ihrem Hund aufgemacht, um Kilometer für Bolivien zu sammeln.

„Seit dem 1. Mai haben sich schon viele fleißige Wanderer auf den Weg gemacht, so dass wir schon die ersten 100 Kilometer zur Unterstützung der Projekte in Bolivien sammeln konnten”, berichtet Gemeindereferent Rudolf Demerath. Das Kilometerbarometer für das Dekanat Maifeld-Untermosel ist unter www.ju-mu.com einsehbar.

Nina I.: “Es macht Freude, etwas Gutes tun zu können, wo es doch überall immer noch viele Einschränkungen gibt”.
Unbedingt WEITER LESEN


Im Dekanat Maifeld-Untermosel beginnt die Sondierungsphase

Erste Schritte zur Kirchenerneuerung

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    Nachdem die Synodenumsetzung, unter anderem mit der Zusammenlegung der Pfarreien des Dekanates zu einer Großpfarrei, die dann „Orte von Kirche“ fördert, gestoppt worden war, beginnt nun eine Phase der Sondierung, die bis Sommer dauern soll.

    Diese Phase soll Klarheit darüber bringen, wie es in den einzelnen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften aussieht und inwieweit man sich dort eine Fusion vorstellen kann oder auch will.

    Die Ziele der Synode, den Perspektivwechsel hin zu den Menschen, soll dabei immer im Blick behalten werden. Drei Ziele hatte dieser Perspektivwechsel, den sich die Kirche zur Aufgabe gemacht hatte: Sie will näher an den Menschen mit ihren Sorgen, Wünschen und deren alltäglichem Leben sein; sie will, dass die einzelnen Menschen mit ihren Fähigkeiten und Wünschen sich entfalten können („Charismenorientierung“) und sie will eine diakonische Kirche sein, d. h. sich den Nöten der Menschen zuwenden und

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    den Menschen dienen.

    Dazu ist eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die diese „Sondierung“ betreiben wird, d. h. die jeweiligen lokalen Situationen und deren Menschen anzuschauen und wahrzunehmen.

    Diese Arbeitsgruppe besteht aus zwei Personen aus dem Bistum Trier und drei Personen aus dem Dekanat Maifeld-Untermosel.

    Aus „Trier“ kommen Susanne Schneider und Michael Jäger; aus dem Dekanat arbeiten Holger Mack, Joachim Wagner und Ansgar Feld mit.

    Susanne Schneider ist 54 Jahre alt und wohnt in Koblenz. Sie hat Religions- und Sozialpädagogik studiert, war 25 Jahre Gemeindereferentin in Koblenz und ist jetzt Dekanatsreferentin im Dekanat Rhein-Wied. Sie war Mitglied der Synode und arbeitet zur Zeit an der Umsetzung der Synode, zu der auch diese Sondierung mit 25% Arbeitsumfang gehört.

    Michael Jäger ist 38 Jahre alt und wohnt in Andernach. Er arbeitete 10 Jahre in der Sparkasse Neuwied und seit 2014 als Rendant in der Rendantur Koblenz, der kirchlichen Finanzverwaltung. 50% seines Arbeitsumfangs umfasst die Stabsstelle Synodenumsetzung.

    Holger Mack ist 55 Jahre alt und wohnt in Lonnig. Dort engagierte er sich von Anfang an in vielfältiger Weise als Ehrenamtlicher, seit 1999 ist er Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und ab 2003 Vorsitzender des Pfarreienrates. Er hat bereits an einer detaillierten Aufstellung des kirchlichen Lebens in seiner Pfarreiengemeinschaft mitgearbeitet.

    Joachim Wagner ist 60 Jahre alt und wohnt in Dieblich. 1995 wurde er zum Priester geweiht, seit 2015 ist er leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Untermosel und möchte die spirituelle, geistige Dimension in diesen Prozess einbringen.

    Ansgar Feld ist 64 Jahre alt und wohnt in Rüber. Er arbeitete er fünf Jahre lang als Krankenhausseelsorger in Koblenz, seit 1994 ist er Pastoralreferent erst im Dekanat Maifeld und dann im Dekanat Maifeld-Untermosel. Er ist Notfallseelsorger, zuständig für Erwachsenenbildung, Familienarbeit und Begleitung der katholischen Kindergärten. Sein Schwerpunkt liegt bei den „Fernstehenden“, d. h. bei denen, denen die kirchlichen Riten und deren Sprache fremd geworden sind.