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"Zukunftsängste, finanzieller Druck und soziale Ausgrenzung" - Trierer Bischof Ackermann hört Sorgen der Landwirte in der Eifel

Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Überleben und Klimawandel

Münstermaifeld/Mertloch/Lasserg – Am 6. Oktober trafen sich Vertreter von Kirche und kirchlichen Verbänden zu einer „Landpartie“ und Abendveranstaltung mit Landwirtinnen und Landwirten auf dem Maifeld, organisiert vom Dekanat Maifeld-Untermosel, der KLB und der KEB.

 

„Mir ist es wichtig zu erfahren, vor welchen Herausforderungen stehen die Familien und wie können wir kirchlicherseits unterstützen“, das hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich seines Besuchs zweier landwirtschaftlicher Betriebe in Lasserg bei Münstermaifeld und Mertloch gesagt. Dabei erfuhr er von der komplexen Problemlage, der sich Bäuerinnen und Bauern stellen müssen. „Ich habe einen hohen Respekt davor, wie die Landwirte als Betriebe und als Familien das zu schultern versuchen.“

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Dekanat Maifeld-Untermosel organisiert Hilfsaktion

Solidarität mit Hochwasseropfern in Ahrweiler

Die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanates Maifeld-Untermosel trommelte spontan eine ansehnliche Zahl an Flüchtlingen zusammen.

Sonntag, 3 Tage nach der Katastrophe von 11 bis 18 Uhr waren 2 Frauen und 18 Männer an 2 Orten behilflich. Sie stammen aus Syrien, El Salvador, Tschetschenien und der Türkei. Trotz der Hitze und des Staus bei der Anfahrt verlief der Tag ohne gesundheitliche Probleme. Es wurde angepackt, Eimer gefüllt und aus dem Kellerloch geschleppt, Regalreste, Waschmaschinen, Matratzen vollgesogen mit Wasser uvm. musste aus den Kellern entfernt werden. "Knochenarbeit eben", kommentiert Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent im Dekanat.

"Es hat mir Freude gemacht, hier zu helfen. Uns wird in Deutschland auch viel geholfen. Da wollte ich etwas zurückgeben", meint einer der Syrer, und fügt hinzu, "das wird nicht das einzige Mal sein, dass ich geholfen habe."

Seine Tochter, die Kleidung voll Schlamm, nickt zustimmend: " So viel Zerstörung kenne ich aus Syrien, aus dem Krieg, solche Bilder waren  für mich Alltag. Der Unterschied ist, dass wir hier keine Angst vor Bomben haben müssen."

Die Aktion kam spontan zustande, die Hilfsbereitschaft unter den Geflüchteten ist enorm und schnell war es organisiert. Die Bewohner*innen des Hauses waren froh um jede Hand, die angepackt hatte. Für Verpflegung und Wasser war vor Ort gesorgt, immer wieder kamen Menschen mit Lebensmittelspenden vorbei und boten an. Die Pausen dienten der Erholung und dem gegenseitigen Kennenlernen. 

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten durch das Bistum Trier und wie man unterstützen kann , hier.....

 

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Gemeinsam Bewegen


"Solidarität bewegt"

Auch Nina I., Weinkönigin von Lehmen, hat sich dieser Aktion der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier angeschlossen und sich mit ihrem Hund aufgemacht, um Kilometer für Bolivien zu sammeln.

„Seit dem 1. Mai haben sich schon viele fleißige Wanderer auf den Weg gemacht, so dass wir schon die ersten 100 Kilometer zur Unterstützung der Projekte in Bolivien sammeln konnten”, berichtet Gemeindereferent Rudolf Demerath. Das Kilometerbarometer für das Dekanat Maifeld-Untermosel ist unter www.ju-mu.com einsehbar.

Nina I.: “Es macht Freude, etwas Gutes tun zu können, wo es doch überall immer noch viele Einschränkungen gibt”.
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Im Dekanat Maifeld-Untermosel beginnt die Sondierungsphase

Erste Schritte zur Kirchenerneuerung

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    Nachdem die Synodenumsetzung, unter anderem mit der Zusammenlegung der Pfarreien des Dekanates zu einer Großpfarrei, die dann „Orte von Kirche“ fördert, gestoppt worden war, beginnt nun eine Phase der Sondierung, die bis Sommer dauern soll.

    Diese Phase soll Klarheit darüber bringen, wie es in den einzelnen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften aussieht und inwieweit man sich dort eine Fusion vorstellen kann oder auch will.

    Die Ziele der Synode, den Perspektivwechsel hin zu den Menschen, soll dabei immer im Blick behalten werden. Drei Ziele hatte dieser Perspektivwechsel, den sich die Kirche zur Aufgabe gemacht hatte: Sie will näher an den Menschen mit ihren Sorgen, Wünschen und deren alltäglichem Leben sein; sie will, dass die einzelnen Menschen mit ihren Fähigkeiten und Wünschen sich entfalten können („Charismenorientierung“) und sie will eine diakonische Kirche sein, d. h. sich den Nöten der Menschen zuwenden und

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    den Menschen dienen.

    Dazu ist eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die diese „Sondierung“ betreiben wird, d. h. die jeweiligen lokalen Situationen und deren Menschen anzuschauen und wahrzunehmen.

    Diese Arbeitsgruppe besteht aus zwei Personen aus dem Bistum Trier und drei Personen aus dem Dekanat Maifeld-Untermosel.

    Aus „Trier“ kommen Susanne Schneider und Michael Jäger; aus dem Dekanat arbeiten Holger Mack, Joachim Wagner und Ansgar Feld mit.

    Susanne Schneider ist 54 Jahre alt und wohnt in Koblenz. Sie hat Religions- und Sozialpädagogik studiert, war 25 Jahre Gemeindereferentin in Koblenz und ist jetzt Dekanatsreferentin im Dekanat Rhein-Wied. Sie war Mitglied der Synode und arbeitet zur Zeit an der Umsetzung der Synode, zu der auch diese Sondierung mit 25% Arbeitsumfang gehört.

    Michael Jäger ist 38 Jahre alt und wohnt in Andernach. Er arbeitete 10 Jahre in der Sparkasse Neuwied und seit 2014 als Rendant in der Rendantur Koblenz, der kirchlichen Finanzverwaltung. 50% seines Arbeitsumfangs umfasst die Stabsstelle Synodenumsetzung.

    Holger Mack ist 55 Jahre alt und wohnt in Lonnig. Dort engagierte er sich von Anfang an in vielfältiger Weise als Ehrenamtlicher, seit 1999 ist er Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und ab 2003 Vorsitzender des Pfarreienrates. Er hat bereits an einer detaillierten Aufstellung des kirchlichen Lebens in seiner Pfarreiengemeinschaft mitgearbeitet.

    Joachim Wagner ist 60 Jahre alt und wohnt in Dieblich. 1995 wurde er zum Priester geweiht, seit 2015 ist er leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Untermosel und möchte die spirituelle, geistige Dimension in diesen Prozess einbringen.

    Ansgar Feld ist 64 Jahre alt und wohnt in Rüber. Er arbeitete er fünf Jahre lang als Krankenhausseelsorger in Koblenz, seit 1994 ist er Pastoralreferent erst im Dekanat Maifeld und dann im Dekanat Maifeld-Untermosel. Er ist Notfallseelsorger, zuständig für Erwachsenenbildung, Familienarbeit und Begleitung der katholischen Kindergärten. Sein Schwerpunkt liegt bei den „Fernstehenden“, d. h. bei denen, denen die kirchlichen Riten und deren Sprache fremd geworden sind.