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Hier finden Sie wichtige Informationen rund um unser Dekanat, zu den Menschen der Region und unserer Arbeit. Stöbern Sie in den Angeboten & Informationen.

 

Alle aktuellen Themen und Berichte Ihres Bistums finden Sie auf der Homepage des Bistum Trier unter folgendem Link www.bistum-trier.de

 

Wir wünschen Ihnen eine gute & gesegnete Zeit.

Aktuelles aus dem Bistum Trier

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Synode im Bistum Trier - Forum "Die Kirche bleibt im Dorf"

Sehr geehrte Damen und Herren im Dekanat Maifeld-Untermosel,

Sie sind herzlich eingeladen am Forum „Die Kirche bleibt im Dorf“ das Bistums Trier teilzunehmen.

Der Titel „Die Kirche bleibt im Dorf“ ist bewusst provokant gewählt. Vor dem Hintergrund der Synode im Bistum Trier wird viel darüber gesprochen, was die Kirche im Dorf ausmacht, was sie für mich als Christ, als Bürgerin, als Engagierte vor Ort bedeutet?

Ziele des Forums

·         Austausch über Entwicklungen in den Dörfern

·         Impulse: Was braucht es im ländlichen Raum?

·         Informationen über den aktuellen Stand der Synodenumsetzung

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie einen der beiden Termine einrichten können, um sich zu informieren, auszutauschen und Einfluss zu nehmen.

Termin Forum in Otzenhausen, Europäische Akademie:

Samstag, 25. August 2018, 9:30-16:00 Uhr

Termin Forum in Bitburg, St. Matthias Schule:

Samstag, 15. September 2018, 9:30-16:00 Uhr

Anmeldung und Programm finden Sie hier.

 Bischof Dr. Stephan Ackermann wird seine Vorstellungen zum Thema „Die Kirche bleibt im Dorf“ vorstellen. Anschließend besteht Gelegenheit sich dazu auszutauschen. Hören Sie mehr über die Zukunftsprognosen für die ländlichen Räume in einem Gastvortrag von Prof. Dr. Gerhard Henkel bzw. Dr. Mahne-Bieder und nutzen Sie die Informationen für Ihre alltägliche Arbeit vor Ort. Damit der Tag praktische Hinweise geben und Ihre Rückmeldungen einfließen kann, wählen Sie zwei passende Themen von insgesamt 13 Workshops aus. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Fragen zu stellen, Ideen voranzubringen und Netzwerke zu knüpfen!

Bitte leiten Sie die Termininformation an Interessierte in Ihrem Umfeld weiter. Anmeldung und Programm finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen

das Synodenbüro

 

 

Von Kinderarbeit profitieren wir alle

- Welttag gegen Kinderarbeit an der Realschule Plus in Kobern mit dem Maharaj-Trio aus Indien-

Die Realschule Plus konnte zusammen mit dem Dekanat Maifeld-Untermosel am Welttag gegen Kinderarbeit, am 12. Juni, das in Indien sehr bekannte Maharaj-Trio empfangen. Sie wurden begleitet von dem Kinderrechtsexperten der Sternsinger-Aktion, Benjamin Pütter, und haben einen Studientag mit Schüler/innen zum Thema Kinderarbeit mit abschließendem Abend-Konzert durchgeführt.

Benjamin Pütter hatte mit seinen lebendigen Vorträgen und erfahrungsgespickten Geschichten aus Indien unter den Schüler/innen der Klassen 9 bis 11 gespannte Zuhörende. „Ist es Kinderarbeit, wenn ich zu Hause die Spülmaschine ausräumen muss? Natürlich nicht! Kinderarbeit liegt meiner Meinung nach vor, wenn Kinder nicht zur Schule gehen dürfen, weil sie arbeiten müssen,“ so der Experte. Kinderarbeit hat er in der Produktion von Räucherstäbchen, in der Müllsortierung auf Müllhalden, in der Herstellung von Zigaretten, in Teppichmanufakturen, in Steinbrüchen und in der Produktion von Glasarmreifen selbst gesehen und erlebt. Er hat versucht, Befreiungsaktionen aus den sklavenhalterischen Lebensbedingungen mit den indischen Behörden zu organisieren. Manches Mal gelang es, oft auch nicht. Die Widerstände der Fabrikbesitzer sind erheblich und gehen bis zu Morddrohungen.

Das Maharaj-Trio wurde verstärkt durch einen dritten Sohn und konnte die indischen Instrumente im Musikunterricht vorführen und auch die besondere Musik mit den Schüler/innen entdecken. So wurde die Hochkultur indischer RAga-Musik auch in Kobern zum Klang gebracht und hat so manchen Schüler/in an Bollywood erinnert. Und tatsächlich hat das Trio auch schon Filmmusik gemacht, in einer Filmsequenz bei „Herr der Ringe, Teil 2“.

 Der Tag fand seinen Abschluss in einem gut besuchten Konzert in der Aula der Schule. Die vier Musiker zeigten ihr ganzes Können und begeisterten das Publikum. Die Anklänge an klassische indische Raga-Musik mit verjazzten Einlagen lösten Zwischenbeifall aus, den die Musiker gerne aufnahmen. Entgegen unserer Art bei klassischen Konzerten durften die Zuhörer/innen gerne laut ihren Beifall kundtun, was die Musiker noch mehr anspornte. Die Musikinstrumente wurden erläutert und auch die Musik immer wieder auf die Vorgänge der Natur und auf unser inneres Leben bezogen.

 Die Musiker zeigten auch ihre klare Position gegen Kinderarbeit und hatten in Indien schon mehrfach soziale Aktionen unterstützt.

Dieter Möntenich, Schulleiter, war sehr angetan von dem „Welttag gegen Kinderarbeit“ an seiner Schule und meinte: „Das war nicht das letzte Mal, dass wir diese hervorragende Musik und die große Sachkenntnis hier bei uns hatten. Ich freue mich auf kommendes Jahr, bestimmt.“ Was ist Kinderarbeit?

Die UN-Kinderrechtskonvention hat in Artikel 32 das Recht der Kinder vor wirtschaftlicher und sozialer Ausbeutung geschützt. Die ILO, International Labor Organisation, an der Regierungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligt sind, legt die Arbeitsgesetze fest und dort wurde 1999 die ILO-Konvention 182 unterschrieben: „Übereinkommen über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit.“  Kinderarbeit nur zu verbieten wäre zynisch. Deshalb müssen auch Alternativen angeboten werden: Schulbildung, Berufsausbildung, einkommenschaffende Maßnahmen für die Eltern.

 Und was können wir hier tun? Keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit oder generell ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen einkaufen!Es lohnt sich, beim Einkauf darauf zu achten. Unterstützung finden Verbraucher/innen bei sogenannten Siegeln: www.siegelklarheit.de der Bundesregierung zum Beispiel.

Für mehr Information: Werner Huffer-Kilian,Obertorstr. 8, 56294 Münstermaifeld, 02605-9627817 E-Mail: werner.huffer-kilian(at)bistum-trier.de