Perspektiven-Wechsel auch für unser Dekanat

Die Synode des Bistums Trier

Synode im Bistum Trier

Hier geht´s zum Schlussdokument der Synode im Bistum Trier

 

Blog zur Synode:
Aktuelle Eindrücke, Entwicklungen und auch mal ein persönliches Wort finden sich unter:  http://www.heraus-gerufen.de/

  • Bericht: Gesprächsabend zum Kennenlernen des Synodentextes in der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück

    Gesprächsabend zum Kennenlernen des Synodentextes der Pfarreiengemeinschaft Untermosel Hunsrück

    Im Mai ist die von Bischof Stephan Ackermann einberufene Synode zu Ende gegangen. Das Abschlussdokument ist Ergebnis eines 2 jährigen Beratungsprozesses, dessen Ergebnisse nach dem Willen des Bischofs in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

    Auf Einladung des Vorbereitungsteam kamen im Herz-Jesu-Haus Kühr 40 Interessierte zusammen, um sich über die Ergebnisse der Synode zu informieren. Rudolf Demerath zitierte zu Beginn aus dem ersten Kapitel des Dokuments: „Eine Kirche, die … Jesus und seiner Botschaft vom Reich Gottes folgt, stellt den Menschen, sein Dasein und seine Fragen in den Mittelpunkt: seine Freude und Hoffnung, seine Trauer und Angst“ so zitierte

    An fünf Thementischen: „Charismen vor Aufgaben, Gottesdienst, Diakonie, Katechese und Pfarreien als Netzwerk“, machten sich die TeilnehmerInnen mit dem Dokument vertraut. Ein  lebendiger Austausch entstand. Elisabeth Zenner führte in den Perspektivwechsel Charismenorientierung ein: „Mit Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen“ meint die Synode, dass „die Gaben, mit denen Gottes Geist die Getauften ausstattet im Leben der Kirche zur Geltung kommen sollen.“ Monika Sayk stellte aus dem Synodenpapier die Würdigung vielfältigere Gottesdienstformen vor und die Ermutigung weitere Zielgruppengottesdienste zu ermöglichen. Auch die Übertragung von Beerdigungen auf Laien wird im Synodenpapier thematisiert. Viel Zustimmung gab es am Tisch der Diakonie: „Kirche begegnet und unterstützt Menschen in Not auf Augenhöhe, Sie ermöglicht Teilhabe und Teilgabe an Bildung uns gesellschaftlichem Leben. (Inklusion) Sie setzt sich mit wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Strukturen auseinander und tritt für menschenwürdige Lebensbedingungen ein.“ Eine stärkere Zusammenarbeit im Blick auf die Nöte unserer Zeit im Sozialraum wurde begrüßt. Ein weiterer Thementisch Katechese wurde von Andrea Ulrich begleitet. Dabei soll folgendes Leitbild für die Verkündigung gelten: „Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zur überliefern habe“. Also kein Überstülpen der Botschaft eingeengt auf die Sakramentenvorbereitung, sondern viele Angebote unterschiedlicher Art.  Weite pastorale Räume mit netzwerkartigen Kooperationsformen war ein weiterer Gesprächstisch. Die Pfarrei neuen Typs als Gemeinschaft mit vielen Gemeinschaften und verschiedener Orte kirchlichen Lebens. Marion Jensen sah sich im Hinblick auf die Umsetzung der Pfarrei neuen Typs mit vielen Fragen konfrontiert.

    All das wird den nächsten Monaten eine vom Bischof einsetzte Umsetzungsgruppe mit den zuständigen Gremien und Untergruppen in Schritten planen. Dabei soll auch eine Arbeitsgruppe Kommunikation für die notwenige Information und Kommunikation in die Breite des Bistums sorgen.

    Die Rückmeldung am Schluss des Abends war geprägt von positiver Gestimmtheit, aber auch von Nachdenklichkeit. Deutlich wurde, dass eine zukünftige kirchliche Gemeinschaft durch viele Engagierte lebendig wird. Diese Frage kann aber nur jeder Einzelne für sich beantworten

  • Gesprächsabend zur Synode in der Pfarreiengemeinschaft Maifeld

    Synode – und was jetzt?

    Unter diesem Titel lud das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Maifeld in Zusammenarbeit mit dem Dekanat Maifeld-Untermosel zu einem Informations- und Austauschabend am 26. Oktober in den Pfarrsaal nach Mertloch ein. Schnell wurde deutlich: Auch wenn die Synode größere pastorale Einheiten für sinnvoll hält, die Synodenbeschlüsse beinhalten mehr als eine Strukturreform. Vier grundlegende Sichtweisen sollten das zukünftige Handeln der Kirche im Bistum Trier prägen: Menschen in  ihrer jeweiligen Lebenssituation wahrnehmen und die Botschaft Jesu in diese Situation hinein verkünden,  sie in ihren Gaben und Fähigkeiten bestärken und ermutigen – soweit möglich - in den Gemeinden einzubringen und ein Miteinander pflegen, das von Dialog und Transparenz geprägt ist.  

    In der anschließenden Vertiefungsrunde setzten sich die Anwesenden mit konkreten Vorschlägen der Synode auseinander. Es zeigte sich: Ganz neu ist der Blick der Synode nicht, auch wenn noch viele Fragen offen sind. Deshalb der Wunsch der Anwesenden ans Bistum, die Umsetzung der Beschlüsse zeitnah und konkret anzugehen und die Sichtweise der Menschen vor Ort nicht aus dem Blick zu verlieren.(Marion Jensen)