Herzlich Willkommen

Wir freuen uns, Sie auf unserer Webseite begrüßen zu könnnen.

Hier finden Sie wichtige Informationen rund um unser Dekanat, zu den Menschen und unserer Arbeit.

Stöbern Sie in den Angeboten.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.

Bildhauerseminar am 29./30. April 2017

Am 29. und 30. April, jeweils von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr, ist es wieder so weit: Im Anwesen von Peter Hänig in Münstermaifeld-Keldung (Hinter dem Winkel 3) werden wieder außergewöhnliche Menschen zusammenkommen um eine außergewöhnliche Arbeit auszuprobieren: Bildhauen. Etwas schaffen, indem man immer nur weg haut. Es ist eine faszinierende Schwierigkeit, sich vorzustellen, wie die Figur da in dem Steinklotz drin sein soll, nicht zu wissen, wie man die da rausholen soll und immer mit der Angst zu leben, zu viel oder das Falsche weg zu hauen. Abgesehen davon, dass man auch die Schlagtechniken erst mal lernen muss. Da ist Töpfern schon wesentlich einfacher.
Aber bei so einem Bildhauerseminar sitzen alle im selben Boot, und schnell entstehen eine Gemeinschaft unter den Teilnehmern und eine merkwürdig angenehme Atmosphäre von Vertrautheit und Interesse.
Auch die Anderen hängen ständig fest und rufen um Hilfe, aber Peter Hänig schafft es mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Kompetenz, dass man immer wieder feststellen muss:Man lernt. Man wird besser. Man hat Spaß. Man versteht sich.
Und am Ende ist man schon stolz, wenn man seineigenesgelungenes Werk mit nach Hause nimmt.
Auch die nächsten Termine stehen schon fest: 4./5. Juni, 18./20. August und 21./22. Oktober 2017. Veranstalter sind wie immer das Dekanat Maifeld-Untermosel in Zusammenarbeit mit der katholischen Erwachsenenbildung (KEB). Ein Kurs kostet € 30,- pro Tag und Teilnehmer, inkl. Getränke, Verpflegung, Material und Werkzeug. Anmeldung und Infos bei Pastoralreferent Ansgar Feld, Obertorstr. 8 in 56294 Münstermaifeld, Mail: ansgar.feld(at)bgv-trier, Tel.: 0171 / 57 93 195.

Woche für das Leben, Teil 1

Während an diesem Wochenende im Bistum Trier die Jugend und die Behinderten zu den Heilig-Rock-Tagen geladen werden, beginnt bundesweit die „Woche für das Leben“, eine Initiative der katholischen und evangelischen Kirchen, diesmal zum Thema „Kinderwunsch, Wunschkind, Designerbaby“.
Aus diesem Anlass veröffentlicht der Arbeitskreis „Beginn und Ende menschlichen Lebens“ des Dekanates Maifeld-Untermosel eine Serie Gedankenanstöße: Zunächst geht es um Möglichkeiten der Empfängnis; in der nächsten Woche wird es um Pränataldiagnostik gehen und in anschließend berichtet eine Beratungsstelle aus ihrer Praxis.

Teil 1: Wie weit würde man gehen? Kinderwunsch – Möglichkeiten
In Deutschland gehen die Kinderzahlen rapide zurück. Das heißt nicht, dass der Wunsch, Kinder zu bekommen, nachgelassen hat. Seit den 70ger Jahren liegt die Kinderzahl konstant bei 1,4 pro Frau; nur fehlen mittlerweile auch die Mütter, die Kinder kriegen könnten.
Bei vielen Paaren geht der Kinderwunsch jedoch nicht so leicht in Erfüllung. Für viele ist das sehr schmerzhaft. Jedoch gibt es inzwischen vielfältige Hilfen. So dankbar man dafür auch sein kann, so unangenehm sind sie oft. Dabei stellen sich die Fragen: Wie weit würde man da gehen, wenn die vorangegangenen Schritte gescheitert sind?
-         Wie lange würde man probieren, ob nicht dann doch eines Tages Kinder unterwegs sind? Wie viel Frust hält man aus? Wie geht es der Beziehung dabei?
-         Ist man zu einer Hormonbehandlung bereit? Sind die Nebenwirkungen für einen akzeptabel?
-         Ist für einen die Prozedur einer künstlichen Befruchtung im Mutterleib akzeptabel? Auch wenn man den Samen eines anderen Mannes braucht um schwanger werden zu können?
-         Was ist mit der Befruchtung außerhalb des Mutterleibs? Wenn man weiß, dass diese Methode zu 20% funktioniert. Ist man bereit, die drohenden Komplikationen in Kauf zu nehmen? Was geschieht mit den Embryonen, die nicht eingepflanzt werden können?
-         Würde man eine erzwungene Befruchtung, die künstliche Einbringung der Samenzelle in die Eizelle wollen, wenn man weiß, dass das zu vermehrten Fehlbildungen führen kann? Würde man in dem Fall abtreiben?
-         Würde man ins Ausland fahren, um eine Leihmutter zu suchen, die das eigene Kind austrägt? Etwas, das in Deutschland als ethisch zu bedenklich angesehen wird.
Viele Paare stehen inmitten dieser Fragen. Oft allein. Hilflos. Tabuisiert. Oft sogar dem eigenen Partner gegenüber sprachlos. Wie weit geht man? Wann gibt man auf? Und was dann? Gibt es dann noch die Möglichkeit, als Paar ein sinnvolles, geglücktes Leben zu leben? Schwangerschaftsberatungsstellen können bei all dem kompetente Hilfen bieten, weil sie auch für die Thematik Kinderwusch zuständig sind.